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Die ehemalige Vorsitzende Karin Schleith (links) hat den Staffelstab jetzt an Jenny Hillebrandt weitergegeben. Foto: Lebenshilfe

Junges Team

Stabwechsel bei der Lebenshilfe

Generationenwechsel bei der Lebenshilfe Main-Taunus. Das junge Team um die neue Vorsitzende Jenny Hillebrandt kann auch künftig auf die Erfahrung der scheidenden Vorsitzenden bauen.

Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Main-Taunus hat jetzt im Gemeindesaal der evangelischen Stephanusgemeinde in Kelkheim turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. 27 Jahre war Karin Schleith Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe, davon die letzten 9 Jahre als Vorstandsvorsitzende verantwortlich für die Geschicke des Vereins. Nun war es in ihren Augen an der Zeit, den Staffelstab weiterzugeben. Sie stellte sich, ebenso wie ihre Stellvertreterin Yvonne Heydt, nicht mehr zur Wiederwahl.

Mit großer Mehrheit wählte die Mitgliederversammlung Jenny Hillebrandt aus Hochheim zur neuen Vorstandsvorsitzenden. Die Sonderschulpädagogin aus der Peter-Josef-Briefs-Schule im Antoniushaus in der Wein- und Sektstadt arbeitet bereits seit sechs Jahren als Beisitzerin im Vorstand der Lebenshilfe mit. Die studierte Förderschulpädagogin bringt zum einen viel Erfahrung in der Behindertenarbeit mit, zum anderen kennt sie als jüngere Schwester eines Familienmitgliedes mit mehrfacher körperlicher und geistiger Behinderung die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung sehr genau.

Ihre Stellvertreterin ist Cornelia Walter. Deren Ziel ist es, selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft weiter voranzutreiben. Auch sie bringt nach sechs Jahren als Beisitzerin Erfahrungen in der Vorstandsarbeit mit. Wolfgang Jungels wurde als Schatzmeister einstimmig wiedergewählt wie auch die Beisitzerinnen Susanne Canné und Therese Heidenreich, erstmalig als Beisitzer fungieren Andrea Oglah, Wolfgang Schlüter, Regina Schött und Dieter Stöß.

In der Versammlung erhielt Brigitte Lotze die Ehrenmitgliedschaft, Yvonne Heydt als scheidende Zweite Vorsitzende die Ehrennadel in Silber des Lebenshilfe Landesverbandes Hessen und Karin Schleith die Ehrennadel in Gold der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Die scheidende Vorsitzende bekräftigte, dass sie als Ehrenvorsitzende den neuen Vorstand mit ihrer Erfahrung gerne unterstützen wird.

Ging es in den Gründerjahren zunächst darum, für Kinder mit Behinderung Angebote zu schaffen, so sind die Aufgaben der Lebenshilfe in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend vielschichtiger und komplexer geworden. Die gewählten Vertreter werden weiterhin all ihre Kraft daran setzen, den Menschen mit Behinderung die komplette Unterstützung und Begleitung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu geben und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter voranzutreiben. Die neue Vorsitzende bekräftigte, dass sich der Vorstand mit den Fachkräften unter Einbeziehung der Erfahrung von betroffenen Mitgliedern den Herausforderungen der Zukunft stellen und als Team agieren wird. Ziel sei es, die erfolgreiche Vorstandsarbeit zum Wohle der Menschen mit Behinderung weiterzuführen.

(hk)

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