28 Vorfälle seit Eröffnung der Nordwest-Landebahn

Der jüngste Wirbelschleppen-Schaden in der Riedstraße 75 sei der 28. Vorfall dieser Art in Flörsheim seit Eröffnung der Nordwest-Landebahn im Oktober 2011, erklärte Bürgermeister Michael

Der jüngste Wirbelschleppen-Schaden in der Riedstraße 75 sei der 28. Vorfall dieser Art in Flörsheim seit Eröffnung der Nordwest-Landebahn im Oktober 2011, erklärte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) auf Anfrage des Kreisblatts. Der letzte Vorfall vor dem Schaden in der Riedstraße ereignete sich im Mai 2015 in der Austraße. Das Frühjahr sei anscheinend ein typischer Zeitraum für die Bildung von Wirbelschleppen meint der Flörsheimer Verwaltungschef, der in den vergangenen Jahren fast schon zum Wirbelschleppen-Fachmann geworden ist. Die Entstehung der Luftwirbel hänge von der Witterung ab. Antenbrink erklärte weiter, dass eine Wirbelschleppe den Boden vor allem dann erreichen könne, wenn es nicht zu windig sei. Das Flugzeug, das den Schaden am Donnerstag verursachte, habe sich aufgrund der Zeugenbeobachtung und einer Überprüfung im Internet genau identifizieren lassen, erläuterte der Bürgermeister. Es habe sich um eine Boeing 777 gehandelt. Diese besonders schweren Maschinen seien häufig Verursacher der gefährlichen Luftwirbel, betont Michael Antenbrink, der an die Flörsheimer appelliert, ihre Dächer sichern zu lassen. „Man sieht, was passieren könnte“, kommentiert er den Schaden in der Riedstraße. sas

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