+

AUF EIN WORT „Das gesprochene Englisch merklich verbessert“

Das Jugendbildungswerk Schwalbach und die Friedrich-Ebert-Schule (FES) arrangierten für zwanzig 14- bis 16-Jährige eine Bildungsreise in den Südosten Englands. Da drängen sich einige Fragen auf. Jugendbildungsreferent Achim Lürtzener gab nach der Rückkehr am Sonntag bereitwillig Auskunft.

Ist alles glatt gegangen?

ACHIM LÜRTZENER: Dank der jahrzehntelangen Erfahrung von Silke Meinke, Englischlehrerin an der FES, und dort für die alljährlichen Schulfahrten nach Folkestone zuständig, ist die Fahrt reibungslos und zur Zufriedenheit aller verlaufen.

Wie steht es um die Englisch-Kenntnisse der jungen Leute?

LÜRTZENER: Bei einer Altersspanne von 14 bis 16 Jahren der Klassenstufen 7 bis 10 waren die Sprachkenntnisse sehr unterschiedlich. Unter den Teilnehmenden gab es sowohl sehr sprachbegeisterte Jugendliche als auch relativ sprachschwache Schülerinnen und Schüler. Bei den englischsprachigen Führungen, beispielsweise in Shakespeares Globe Theatre in London, erhielten die Jugendlichen immer eine zusammengefasste Übersetzung des Gesagten. Die Mutter einer Jugendlichen hat mir bereits bestätigt, dass sich das gesprochene Englisch ihrer Tochter merklich verbessert hat.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

LÜRTZENER: Selbst ich habe durch die zehntägige Anwendung meinen Sprachfluss merklich verbessert.

Wie stark spielte das Thema „Brexit“, der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU, rein?

LÜRTZENER: Das Thema „Brexit“ spielte beim Programm keine Rolle, es wurde lediglich unter den Erwachsenen diskutiert.

Sind Ihnen Vorurteile gegenüber Deutschen begegnet?

LÜRTZENER: Vorurteile gegenüber Deutschen sind uns nicht begegnet. Wir wurden überall äußerst freundlich und herzlich empfangen.

Warum sind Sie nicht nach Yarm, die Schwalbacher Partnerstadt, gefahren?

LÜRTZENER: Folkestone wurde als Reiseziel gewählt, da die FES als Kooperationspartner dorthin langjährige Kontakte hat. Dadurch war auch die Vermittlung verantwortungsvoller Gastfamilien garantiert. Das Jugendbildungswerk hat in der Vergangenheit wiederholt versucht, in Yarm eine Partnerorganisation zur Durchführung einer Jugendbegegnung zu finden – leider nie erfolgreich. Das Angebot der FES bot daher eine gute Gelegenheit, dem oft geäußerten Interesse von Jugendlichen an einer Reise in ein englischsprachiges Land gerecht zu werden.

Die Fragen stellte Kreisblatt-Redakteur Andreas Schick. Achim Lürtzener antwortete schriftlich. Er ist in Urlaub.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare