Auf ein Wort: Mike Hempel – der Amateurfußballer des Jahres

Mike Hempel (44) ist jetzt schon eine lebende Legende in Ruppertshain, die sich „Amateurfußballer des Jahres“ nennen darf.

Mike Hempel (44) ist jetzt schon eine lebende Legende in Ruppertshain, die sich „Amateurfußballer des Jahres“ nennen darf. Der Innenverteidiger ist seit 1992 im Verein und kickt seit 1996 in der Ersten Mannschaft. Er machte zwischen 650 und 700 Spielen, wurde sofort zum Kapitän ernannt und ist das auch heute noch. Seine Karriere will er nun langsam ausklingen lassen. Er ist verheirateter Vater einer Tochter (12) und eines Sohnes (20), mit dem er auch seit zwei Jahren zusammen in der ersten Mannschaft spielt. „Mein Vater ist einfach ein super Kerl“, sagt der stolze Sohn David. Kreisblatt-Mitarbeiter Simon Lüders hat Hempel, der auch in der Fastnacht sehr aktiv ist, ein paar Fragen zum Verein gestellt.

Was ist das Besondere am SV Ruppertshain?

MIKE HEMPEL: Das Besondere am SVR ist, dass der Verein durch seinen Teamgeist und Zusammenhalt nach Siegen sowie nach Niederlagen überragt.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Vereins? Gibt es Dinge, die Sie anders gemacht hätten oder machen würden?

HEMPEL: Wenn man 24 Jahre ein Mannschaftsspieler ist und zum „Amateurfußballer des Jahres“ gewählt wurde – dies wurde ich nur durch meine Teamkollegen, die mich angemeldet haben – denke ich, dass man nicht so viel falsch gemacht hat.

Ein Wunsch für die Zukunft?

HEMPEL: Für unseren kleinen Verein, so wie wir jetzt stehen, ist alles prima. Die Kreisoberliga ist schon fast Überdurchschnitt für uns.

Können Sie uns ein Erlebnis zum Schmunzeln aus vielen Jahrzehnten SVR erzählen?

HEMPEL: So viel Verrücktes gab es gar nicht. Viele Tore habe ich ja nicht geschossen – und habe auch nur eine Rote Karte bekommen. Da habe ich als letzter Mann Hand im Strafraum gespielt, und es gab auch noch Elfmeter. Sonst war ich eigentlich immer fair.

Wie fühlt man sich als Amateurfußballer des Jahres?

HEMPEL: Ich freue mich riesig über die Auszeichnung. Dass ich unter den ersten fünf war, war schon toll – aber das ist der Hammer. Einfach geil! Ich bin stolz auf den ganzen Verein, alle haben sich unheimlich reingehängt.

Wie wurde es gefeiert und was bedeutet es für den Verein?

HEMPEL: Die ganze Mannschaft und ich sind stolz darauf, den Titel „Amateurfußballer des Jahres“ nach Ruppertshain geholt zu haben.

Was war ihr größter Erfolg bis jetzt mit dem SVR?

HEMPEL: Meine größten Erfolge sind zwei Aufstiege mit der Ersten Mannschaft. Einmal vor 24 Jahren in die A-Klasse und dann natürlich letzte Saison der Aufstieg in die Kreisoberliga.

Wie viele Tore haben sie in der Aufstiegssaison erzielt?

HEMPEL: Wenig, da ich ja als Innenverteidiger eher zum Tore verhindern gebraucht werde. Aber ich glaube, es waren dann am Ende doch zwei.

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