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Mann mit Messer getötet - Frau legt Geständnis ab

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Nach dem gewaltsamen Tod eines 45 Jahre alten Mannes in Gelnhausen hat die 52 Jahre alte Lebensgefährtin die Bluttat gestanden. Hintergrund sind nach ersten Erkenntnissen psychische Probleme der Frau, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau am Mittwoch berichtete. Der 45-Jährige war am Dienstagnachmittag erstochen in der Wohnung gefunden worden.

Nach dem gewaltsamen Tod eines 45 Jahre alten Mannes in Gelnhausen hat die 52 Jahre alte Lebensgefährtin die Bluttat gestanden. Hintergrund sind nach ersten Erkenntnissen psychische Probleme der Frau, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau am Mittwoch berichtete. Der 45-Jährige war am Dienstagnachmittag erstochen in der Wohnung gefunden worden.

Die Staatsanwaltschaft beantragte beim Amtsgericht Hanau einen Haftbefehl wegen Mordes gegen die 52-Jährige. Gegen den 27-jährigen Sohn der Frau, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster seines Zimmers Verletzungen zugezogen hatte, bestehe aufgrund der neuen Ermittlungslage kein Tatverdacht mehr, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Den Ermittlungen zufolge tötete die Frau den 45-Jährigen mit mehreren Stichen, bevor sie sich mit einem Messer selbst schwer verletzte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Bei einer ersten Vernehmung habe sie ein Geständnis abgelegt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Aussage decke sich mit den Erkenntnissen, die die Ermittler am Tatort gewonnen hätten.

Die Obduktion in der Gerichtsmedizin habe vorläufig ergeben, dass die Messerstiche auch die Todesursache waren. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen dauerten an.

(dpa)  

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