Zwischenfall Flüchtlingsunterkunft Homberg (Ohm)
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Zwischenfall Flüchtlingsunterkunft Homberg (Ohm)

Schlägerei in Flüchtlingsheim

Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft: Sechs Verletzte

Die Verletzten wurden im Krankenhaus versorgt und auch ambulant vor Ort. Den Einsatzkräften sei es schnell gelungen, die Situation zu beruhigen. Zur Deeskalation verfügten die zuständigen Behörden des Vogelsbergkreises die Verlegung von etwa 90 syrischen Staatsangehörigen in eine andere Unterkunft. Der Transport verlief laut der Polizei friedlich. Neben den verschiedenen Hilfsorganisationen, den zuständigen Dienststellen des Vogelsbergkreises und dem örtlichen Sicherheitsdienst, wurden Polizeistreifen aus den osthessischen Dienststellen sowie aus Nord- und Mittelhessen eingesetzt. (pw/red)

Zu einem Zwischenfall kam es in der Nacht zum Freitag in der Großsporthalle von Homberg (Ohm). In dem als Flüchtlingsunterkunft genutzten Gebäude kam es zu einer Massenschlägerei mit sechs Verletzten. Die Polizei sperrte den Umkreis der Halle weiträumig ab, zahlreiche Polizeifahrzeuge und Rettungswagen säumten den Bereich.

Zu der Auseinandersetzung unter den Bewohnern war es nach Angaben der Polizei gegen 22.30 Uhr in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung gekommen. Unter rund 50 Personen syrischer und afghanischer Nationalität sei es aus bislang unbekannten Gründen zunächst zu  verbalen Streitigkeiten gekommen, die sich dann zu körperlichen Auseinandersetzungen steigerten. Dabei wurden insgesamt sechs Personen leicht verletzt.

Die Verletzten wurden im Krankenhaus versorgt und auch ambulant vor Ort. Den Einsatzkräften sei es schnell gelungen, die Situation zu beruhigen. Zur Deeskalation verfügten die zuständigen Behörden des Vogelsbergkreises die Verlegung von etwa 90 syrischen Staatsangehörigen in eine andere Unterkunft. Der Transport verlief laut der Polizei friedlich. Neben den verschiedenen Hilfsorganisationen, den zuständigen Dienststellen des Vogelsbergkreises und dem örtlichen Sicherheitsdienst, wurden Polizeistreifen aus den osthessischen Dienststellen sowie aus Nord- und Mittelhessen eingesetzt. (pw/red)

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