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Massive Drohung nach Wohnwagenverkauf im Internet

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Wie viele andere auch, nutzte ein Mann aus dem Landkreis eine Internetplattform, um seinen Wohnwagen zu verkaufen. Nachdem das Geschäft abgewickelt war, bekam er am letzten Freitag

Wie viele andere auch, nutzte ein Mann aus dem Landkreis eine Internetplattform, um seinen Wohnwagen zu verkaufen. Nachdem das Geschäft abgewickelt war, bekam er am letzten Freitag einen Anruf von dem vermeintlichen Käufer. Wegen angeblicher Mängel forderte dieser aggressiv und massiv den Kaufbetrag zurück. Für den Fall das der Verkäufer nicht zahlen sollte, drohte der Anrufer mit erheblichen bedrohlichen Konsequenzen noch am gleichen Tage. Ein Rückruf bei dem Käufer brachte dann aber die Gewissheit, dass mit dem Wohnwagen alles in Ordnung ist und keine Mängel vorliegen. Die Betrüger haben offensichtlich die Daten wie Artikelstandort und Telefonnummer in dem Internetportal ausspioniert und für ihre Zwecke genutzt. Diese Masche ist schon lange bekannt, wie eine Warnmeldung des Landes-kriminalamts Rheinland-Pfalz aus dem Jahr 2009 belegt. Offenbar ist diese Masche immer noch aktiv, wie der Fall aus dem Landkreis zeigt. Wie in den Fällen aus dem Jahr 2009 wurde auch in diesem Fall eine Telefon-nummer mit der Länderkennung 00961 (Ländervorwahl Libanon) genutzt. Das ist der erste Fall, der hier in Waldeck-Frankenberg aktenkundig wird. Wir gehen aber davon aus, dass einige Geschädigte sich nicht bei der Polizei gemeldet haben (Dunkelziffer). Die Polizei rät: - Nicht unter Druck setzen lassen, bislang ist noch nicht ein einziger Fall bekannt geworden, bei dem es im Falle einer Nichtzahlung zu den angekündigten Konsequenzen gekommen ist - Telefonnummer und alle mitgeteilten Kontakt/Kontodaten notieren - Anschließend Rücksprache mit dem Käufer des Fahrzeuges halten - Auch wenn man keine Zahlungen geleistet hat, umgehend Strafanzeige erstatten  

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