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EZB-Präsident Mario Draghi, Dirigent Martynas Stakionis und Vitas Vasiliauskas am 16. Oktober 2018, in der Alten Oper in Frankfurt

Nächstes Jahr feiert die EZB Europa

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Mit einem Konzert im großen Saal der Alten Oper sind die Europa-Kulturtage der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Ende gegangen. Das litauische Kammerorchester gab unter Leitung des 22-jährigen

Mit einem Konzert im großen Saal der Alten Oper sind die Europa-Kulturtage der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Ende gegangen. Das litauische Kammerorchester gab unter Leitung des 22-jährigen Dirigenten Martynas Stakionis vor 720 Zuhörern eine Auswahl der bekanntesten klassischen und zeitgenössischen Werke Litauens. Unter dem Motto „Leuchtenden Litauen“ präsentierte sich das Gastland seit August bei insgesamt drei Veranstaltungen. Im kommenden Jahr wird der Euro 20. Da liegt es auf der Hand, dass die EZB groß feiert. Und zwar dann kein Land, sondern gleich den ganzen Kontinent. Deshalb übergab Vitas Vasiliauskas, Vorstandsvorsitzender der Litauischen Bank, die Kulturtage-Trophäe an Mario Draghi, den Chef der EZB. Der hatte zuvor die „junge Gruppe“ des Kammerorchesters gelobt. Sie hätten den Gedanken der Kulturtage, Europa durch die Musik etwas enger zusammenrücken zu lassen, gut umgesetzt. Die Veranstaltungen in den vergangenen 19 Jahren hätten gezeigt, dass die Stärke Europas darin liege, auf der Basis gemeinsamer Werte gemeinsame Ziele zu erreichen, so Draghi.

(es)

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