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Die leitende Direktorin des Staatlichen Schulamtes Friedberg, Sonja-Maria Litzenberger, liest Hans-Konrad Sohn den Text der Ernennungsurkunde als neuer CWS-Schulleiter vor.

CWS

Lob für neuen Schulleiter Hans-Konrad Sohn

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Der Grund für die gestrige Dienstreise von Mitarbeiterinnen des Staatlichen Schulamtes von Friedberg nach Usingen war ein überaus erfreulicher: Nach nur vier Monaten ist für die CWS ein neuer Schulleiter gefunden. Zudem hat das Gymnasium sein Zertifikat zur Sucht- und Gewaltprävention erneuert bekommen.

Eine Gesamtkonferenz, zu der das Kollegium und Schülervertreter zusammenkommen, hat Hans-Konrad Sohn schon des Öfteren eröffnet. Doch gestern war alles anders.

Da stand der 49-Jährige etwas verlegen hinter einem Stuhl am Podium vor den versammelten Kollegen und einigen Schülern, trommelte etwas verlegen mit den Fingern auf die Lehne und wartete, bis sich das Gemurmel in der Mensa gelegt hatte.

„In den Herbstferien ist ein neuer Tagesordnungspunkt hinzugekommen, weshalb ich das Wort gerne an die leitende Schulamtsdirektorin Frau Litzenberger weitergeben möchte“, sagte Sohn.

Vor den Ferien war er noch als kommissarischer Schulleiter in seinen wohlverdienten Urlaub gegangen. Nach der späteren Überreichung einer Ernennungsurkunde wurde Sohn dann offiziell von Sonja-Maria Litzenberger als Schulleiter der Christian-Wirth-Schule beauftragt. „Dass eine vakante Schulleiterstelle nach nur vier Monaten wieder besetzt wird, ist etwas ganz Seltenes“, sagte Litzenberger.

Die Turbo-Ernennung von Hans-Konrad Sohn als neuem CWS-Schulleiter begründete sie in ihrer Würdigung mit dessen persönlicher und fachlicher Leistung. „Die Lehrerschaft hat Sie in den letzten 17 Jahren, seit Sie an der CWS tätig sind, als persönlich engagierten und fachlich versierten Kollege schätzen gelernt“, sagte Litzenberger.

Schüler, Lehrer und auch Partner des Gymnasiums schätzen demnach seine wohltuende Unaufgeregtheit, die große Empathie und die freundliche und zugewandte Art den Menschen gegenüber. „Sie werden die CWS gut in die Zukunft führen.“

Mit Blick auf seine einstige Wahl der Leistungskurse als Oberstufenschüler, später dann auch durch die Wahl seiner Studienfächer im Lehramtsstudium habe sich seine außergewöhnlich breite Begabung und Interesse bereits abgezeichnet.

„Kaum ein Schüler wählt wie Sie die Fächerkombination Deutsch und Mathe als Leistungskurs“, so die Schulamtsleiterin. „Kein Mensch in Hessen außer Ihnen hat bislang

Physik und Geschichte

als Studienkombination für das Lehramt gewählt.“ Seit Antritt seiner ersten Lehrerstelle an der CWS als Studienrat zur Probe habe er eine absolut bemerkenswerte Laufbahn hingelegt.

Seine ausgezeichneten Leistungen, Noten und Bewertungen in der Probezeit hätten dazu geführt, dass er bereits nach der Probezeit verbeamtet wurde. Was ebenfalls sehr ungewöhnlich ist. „Ihre natürliche Begabung vereinigt sich mit hoher Fach- und Methodenkompetenz. Das hat bereits die frühere Schulleiterin Ellen Schwan-Schönemund dazu bewogen, Sie für eine spätere Schulleitungsaufgabe zu empfehlen“, verriet Litzenberger aus einem internen Schriftverkehr zwischen Schule und Schulamt.

Sichtlich gerührt nahm Hans-Konrad Sohn die Ernennungsurkunde entgegen. Silke Baer vom Personalrat hieß den „neuen alten Chef“ – Sohn gehörte schon lange der erweiterten Schulleitung an und war zuletzt stellvertretender Schulleiter – nun in neuer Position willkommen.

Bevor die Gesamtkonferenz sich der regulären Tagesordnung widmete, überreichte auch noch Schulamts-Referentin Laura Spieker der CWS-Lehrerin Karola Bender stellvertretend das Zertifikat „Sucht- und Gewaltprävention“. „Die CWS erfüllt seit zehn Jahren mit Bravour durch besondere Aktivitäten in allen Jahrgangsstufen die Voraussetzungen für das Zertifikat“, sagte Spieker. „Deshalb erteilt das Schulamt das Zertifikat bereits zum dritten Male an Ihr Gymnasium.“

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