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Viel Spaß hatten die ?Zaungäste?, aber auch die Teilnehmer der Kirmesübergabe gestern, am letzten Tag der Dorndorfer Kirmes.

Übergabe mit großem Knall

Neuer Kirmesjahrgang musste zum Start einige Aufgaben lösen

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Ein großer Erfolg war die Dorndorfer Kirmes, nicht zuletzt dank der 16 Kirmesburschen und Kirmesmädchen. Damit das auch im nächsten Jahr so ist, übergaben diese jetzt den Staffelstab an den nächsten Jahrgang – aber so, dass auch das Publikum amüsierte.

„Wir hatten ganz tolles Wetter“, strahlte ein Besucher nach der Dorndorfer Kirmes. „Und wenn dann auch noch die Fußballer des FC Dorndorf in der neuen Saison gut spielen, kann in diesem Jahr nichts mehr schief gehen.“

Zum Erfolg des Festes trugen aber auch 16 Kirmesburschen und Kirmesmädchen bei, die den Gottesdienst in diesem Jahr mitgestalteten. Seit 2006 hatte es in Dorndorf keine Kirmesburschen und Kirmesmädchen mehr gegeben. Und jetzt, nach 12 Jahren, wurden wieder junge Männer und Frauen in diesen Rollen aktiv .

Zu ihren ersten Aufgaben gehörte es in diesem Jahr, dabei zu sein, als der große Kirmesbaum an seinen Platz gestellt wurde. Dabei half der erfahrene Helmut Gotthardt, der mit den benötigten Fahrzeugen zur Stelle war und mit dafür sorgte, dass der Baum schnell an seinen Platz kam.

„Mit den eigentlichen Kirmesterminen haben wir schon im April begonnen“ erzählen die Kirmesburschen 2018 weiter. Im Frühjahr dieses Jahres haben sie einen Frühschoppen angeboten, um auf sich aufmerksam zu machen und auch den ein oder anderen Euro für die Kirmestage zu bekommen

Damit die Tradition weitergeht, denken sie auch schon an den Kirmesjahrgang 2019. Hier wurden bisher neun Mitglieder für die Kirmesgesellschaft 2019 akquiriert die im nächsten Jahr noch durch Mitglieder aus dem Kirmesjahrgang 2018 aufgefüllt werden. „Und dann kommt auch noch der ein oder andere Neue dazu“.

Die Mitglieder des Jugend- und Kulturvereins „No Limits“ überlegten sich zur Übergabe an den Kirmesburschenjahrgang 2019 zahlreiche Aufgaben für die Neuen. „Das Dschungelcamp lässt grüßen“, hieß es da hinterher. Doch es wurde dann doch nicht so schlimm wie im Dschungelcamp, auch wenn der ein oder andere Teilnehmer dann doch husten musste. Es gab keine Würmer. Dafür wurden Maggi oder Knoblauchsoße in Schokoküssen gespritzt – was es war, musste nach dem Verzehr erraten werden. Oder es galt, Luftballons zu zerstören, die an einem Gürtel hinter einer Person hingen. Da knallte es laut.

Die Begeisterung der Teilnehmer übertrug sich dann sehr schnell auf das große Publikum, das sich am letzten Tag auf dem Stand der „No Limits“ zur Kirmesübergabe einfand. Der Spaß stand dann bei allen Aufgaben im Mittelpunkt. Und jedem war klar, dass die Kirmesgesellschaft 2019 den Sieg davontragen würde.

Zu den Siegern gehörten aber am Ende im Grunde alle Dorndorfer Kirmesbesucher. Denn die meisten freuen sich nun schon auf die Kirmes 2019.

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