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An der Kreuzung Waldstraße / Feldstraße in Offenbach kam es zu dem Unfall.

Polizei sucht Zeugen

Fußgänger wird angefahren – und begeht dann Unfallflucht

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Ein Fußgänger ignorierte am Mittwoch in Offenbach eine rote Ampel. Das hatte Folgen für gleich zwei Autofahrer. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Offenbach - Zu dem Unfall kam es am späten Mittwochnachmittag gegen 17.45 Uhr an der Kreuzung Waldstraße/Feldstraße. Ein etwa 1,75 Meter großer, schwarzhaariger und sehr schlanker Unbekannter überquerte die Straße bei der Fußgängerampel  – trotz Rotlichts und mit Kopfhörern im Ohr.

Der unachtsame Mann, der etwa 20 Jahre alt sein soll, verursachte so einen Unfall, denn in dem Moment, als er die Straße betrat, bog ein junger Lancia-Fahrer gerade von der Waldstraße nach links in die Feldstraße ab.

Offenbach: Fußgänger verursacht bei Unfall Schaden von 600 Euro

Obwohl der 17-jährige Fahrer aus Offenbach voll abbremste, streifte er den Fußgänger. Zudem fuhr eine ebenfalls dahinter abbiegende 56-jährige Ford-Fahrerin in das Heck des Lancia. Dabei entstand ein Schaden von etwa 600 Euro. 

Der Fußgänger hatte unterdessen das Weite gesucht. Er rannte nach dem Unfall auf der Waldstraße in Richtung Marktplatz davon. Bisher ist unklar, ob der Flüchtige am Bein verletzt wurde. Die Polizei sucht nun Zeugen und bittet diese, sich unter der Rufnummer 069-80985100 zu melden.

Offenbach: Mehrere schwere Unfälle in den letzten Wochen

Auch nach einem Schweren Unfall auf der A3 bei Offenbach flüchtete der Verursacher. Zwei Verletzte ließ er einfach zurück. In Dreieich wurden bei einem schweren Unfall zwei Männer in ihrem BMW eingeklemmt. Auch in Erlensee kam es zu einem Unfall – dabei wurden sieben Frauen verletzt.

Offenbach: Unfallzahlen gehen zurück

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr dieses Jahres kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Die meisten Verkehrstoten gab es in diesem Jahr in östlichen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt kamen 29 Menschen um, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 27. Am besten stehen im Bundeslandvergleich die drei Stadtstaaten dar. In Hessen kamen in diesem Jahr bisher 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Tobias Möllers

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