Orte für die letzte Ruhe

Im Hochtaunuskreis gibt es bereits einige Möglichkeiten, Sternenkinder zu bestatten – anonym oder in einem Grab. Zuletzt hat die Gemeinde Wehrheim auf dem dortigen Friedhof ein zentrales Feld für

Im Hochtaunuskreis gibt es bereits einige Möglichkeiten, Sternenkinder zu bestatten – anonym oder in einem Grab. Zuletzt hat die Gemeinde Wehrheim auf dem dortigen Friedhof ein zentrales Feld für die Sammelbestattung von totgeborenen Kindern dafür bereitgestellt. Es ist als Rasenfläche angelegt und enthält einen zentralen Gedenkstein mit Ablagefläche für Blumen und kleine Gegenstände in Erinnerung an die Verstorbenen.

Auch der Waldfriedhof in Bad Homburg, der Alte Friedhof in Oberursel-Bommersheim und der Usinger Friedhof haben eigene Bereiche für totgeborene Kinder mit einer zentralen Gedenkstelle. Auf dem Steinbacher Friedhof können Sternenkinder auf dem Kindergrabfeld oder in Urnen in bestehenden Gräbern bestattet werden. Auf dem Friedhof im Ortsteil Schmitten gibt es für Familien der Feldberggemeinde die Möglichkeit, ihre Sternenkinder zu beerdigen.

Darüber hinaus gibt es im Friedwald in Weilrod spezielle „Sternenkinder-Bäume“, unter denen bis zu zehn Sternenkinder ihre letzte Ruhe finden.

Glashütten hat keinen speziellen Bereich für Sternenkinder ausgewiesen, allerdings können sie dort auch ohne ein spezielles Gräberfeld beigesetzt werden.

Weitere Kommunen im Kreis, Kronberg etwa, haben zwar noch keine eigenen Angebote auf ihren Friedhöfen, haben aber angekündigt, das Thema im Auge zu behalten und bei entsprechender Nachfrage zu reagieren. In Neu-Anspach ist ein solches Angebot in Planung, derzeit können Sternenkinder nur in normalen Gräbern beerdigt werden.

Wer mehr über die Möglichkeiten in seiner Kommune erfahren möchte, kann sich an die örtliche Friedhofsverwaltung wenden.

(red)

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