Tag der offenen Tür

Pharma- und Chemiefirmen: Der Erlebnispark der Industrie

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Unter dem Motto „Industriepark Höchst – live und direkt erleben“ bieten die Unternehmen Bayer, BASF, Celanese, Clariant, Infraserv Höchst, Infraserv Logistics, Provadis und Sanofi allen Interessierten am 22. September die Möglichkeit, die Menschen im Industriepark Höchst und ihre Arbeitswelten kennenzulernen.

Machen Sie sich nichts vor: In der Zeit von 9 bis 15 Uhr, die der Industriepark Höchst am Samstag, 22. September, den Besuchern offen steht, kann nicht alles abgearbeitet werden, was das Programm auflistet. 13 Betriebe öffnen ihre Türen, es sind knapp 60 Betriebsbesichtigungen terminiert, und die Zahl der Teilnehmerplätze wurde nach den langen Warteschlangen von vor vier Jahren auf knapp 8000 aufgestockt. Dazu gibt es Rundgänge, Busrundfahrten und sogar eine 40-minütige Bahnfahrt mit historischen Eisenbahnwaggons, die allerdings von einer modernen 1400-PS-Diesellok gezogen werden.

Zwischen dem Provadis-Campus und dem Tor Ost wird ein großer „Erlebnispark der Industrie“ aufgebaut, dessen herausragendste Attraktion ein Riesenrad ist: Es ermöglicht Einblicke über die Werksmauer, die sich sonst nicht bieten. Dazu kommen Pavillons und Zelte, mehrere Talk- und Musikbühnen, Essensstände, Kinderbelustigungen, Labors für kleine Forscher und vieles mehr.

„Wir wollen den Industriepark dem nachbarschaftlichen Umfeld vorstellen und den Blick über den Werkszaun ermöglichen“, sagt Jürgen Vormann, Vorstandsvorsitzender des Standortbetreibers Infraserv. Dabei geht es allerdings nicht nur darum, mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung zu gewinnen. „Wir tun das, weil wir stolz auf das sind, was wir machen“, sagt Vormann. Die beteiligten Standortfirmen hoffen, dass dieser Stolz ansteckt: Der Tag der offenen Tür ist auch eine Börse für mögliche Nachwuchskräfte. Beim Ausbildungsdienstleister Provadis kann man einen Berufsinteressen- und Schnuppereignungstest absolvieren: Die ersten Bewerbungsgespräche für 2019 laufen längst. „Für dieses Jahr haben wir ab Oktober sogar noch ein paar Studienplätze frei“, sagt Dr. Udo Lemke. Provadis betreibt auch eine Hochschule, die duale Studiengänge anbietet.

Für echte Nostalgie-Fans gibt es ein besonderes Schmankerl: Das sind vier historische Waggons aus den 20er Jahren, vom Darmstädter Eisenbahnmuseum geliehenen. Mit ihnen können 200 Gäste pro Tour eine stilechte Rundfahrt durch den Industriepark unternehmen und die ganze Vielfalt des Standorts erfahren – von seinen Produktionsanlagen bis hin zum sogenannten Trimodalport, der die drei Verkehrswege Schiene, Straße und Wasserstraße verbindet.

Modernste Forschung

und Produktion bilden den Kontrast dazu, etwa im Clariant Innovation Center auf der Südseite des Industrieparks oder beim Spezialchemikalienhersteller Celanese, der die Produktion seines künstlichen Süßungsmittels Sunett öffnet.

Neu am Standort ist seit August die BASF, die Betriebe und 120 Mitarbeiter von Bayer übernommen hat und zum Pflanzenschutz informieren will. Dabei werden auch Forscher zur Diskussion bereitstehen.

Wer nicht vom Angebot erschlagen werden möchte, sollte sich im Internet das Programmheft herunterladen. Achtung: Für einige Besichtigungen gibt es ein Mindestalter; der Ausweis ist ohnehin mitzubringen, sonst gibt es keinen Einlass. Große Taschen zu Hause lassen; es gibt auch Kontrollen! Wer Zeit sparen möchte: Auch die Check-in-Karte kann man vorab herunterladen, ausfüllen und dann am Tag mitbringen.

Der Link zum Programm

staging.erlebnispark-der-industrie.de/files/downloads/Programmheft_2018.pdf

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