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Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei.

Europa-League-Partie

Problem-Fans geraten im Bahnhofsviertel aneinander

In der Nacht auf Donnerstag kam es im Zusammenhang mit dem heutigen Europa-League-Spiel der Eintracht gegen Lazio Rom bereits zu Ausschreitungen.

In der Nacht auf Donnerstag kam es im Zusammenhang mit dem heutigen Europa-League-Spiel der Eintracht gegen Lazio Rom bereits zu Ausschreitungen.

Kurz vor Mitternacht lief von Main aus eine runf 50-köpfige und zum Teil vermummte Gruppe Frankfurter Problemfans Richtung Bahnhofsviertel und hinterließ auf ihrem Weg dorthin einige Spuren. Dabei zündeten sie Pyrotechnik und warfen Mülltonnen um. Ihr Ziel war mutmaßlich eine etwa 25-köpfige Gruppe des römischen Problemfanlagers, die sich in einem Lokal in der Münchner Straße versammelt hatten.

Um ein gewaltsames Aufeinandertreffen zu unterbinden, sperrten Polizisten die Moselstraße Ecke Münchner Straße ab und drängten die aggressive Gruppe Frankfurter Problemfans zurück. Diese richteten ihren Anfeindungen daraufhin gegen die Polizei und bewarfen die Beamten mit Gegegnständen. Vier Personen wurden festgenommen, verletzt wurde niemand.

In der Vergangenheit kam es bereits zu teils massiven, gewalttätigen Aktionen der jeweiligen Problemfangruppen beider Mannschaften. Erste Provokationen und Versuche der direkten Konfrontation zeichneten sich am Donnerstagabend ab.

Zudem besteht ein angespanntes Verhältnis beider Problemfanlager. Aus diesem Grund wird die Begegnung als Risikospiel bewertet. Ziel der Polizei ist eine strikte Trennung der beiden Problemfanlager.

(red)

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