In der Regel von Protesten begleitet

Wo die AfD auftritt, gibt es Proteste. Besondere Aufregung gab es in Frankfurt über drei Veranstaltungen in den vergangenen anderthalb Jahren:

Wo die AfD auftritt, gibt es Proteste. Besondere Aufregung gab es in Frankfurt über drei Veranstaltungen in den vergangenen anderthalb Jahren:

  Am 23. März 2017 sollte Frauke Petry in der Villa Bonn über „Deutschland im Wahljahr – Realität der demokratischen Debatte“ reden. Wegen der Einladung der damaligen AfD-Bundesvorsitzenden durch den Wirtschaftsclub legte nicht nur ein Beiratsmitglied sein Amt nieder. Die Villa Bonn kündigte dem Club den Mietvertrag für die Veranstaltung und Oberbürgermeister Peter Feldmann schaltete sich via Facebook ein (er unterlag der AfD später vor dem Verwaltungsgericht, weil dieses einen Verstoß gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebots, an das er sich als Amtsträger im politischen Meinungskampf halten muss, sah). Die Veranstaltung jedoch wurde abgesagt.

  Im Juli 2017 sollte der ehemalige tschechische Präsidenten Vaclav Klaus bei einer Veranstaltung der AfD im Südbahnhof auftreten. Auch diese wurde von Protesten begleitet.

  Zuletzt gab es Wirbel um einen Stand der AfD am Höchster Markt. Verschiedene Gruppen hatten bezweifelt, ob eine Genehmigung für den Stand vorlag. Zu Unrecht. Der AfD-Kreisverband ließ dieser Zeitung eine Kopie der Genehmigung zukommen. Die Arbeitsgemeinschaft Geschichte und Erinnerung hatte zudem kritisiert, dass der Standort unpassend gewählt worden sei. Die AfD hatte gekontert, dass sich „in der Frankfurter AfD weder Rassisten noch Nationalisten, sondern engagierte Mitbürger, die in ihrer knapp bemessenen Freizeit auf Missstände aufmerksam machen, finden“. red

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