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In Idstein ist eine junge Frau getötet worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihren Ehemann. Der Vorwurf: Mord aus niedrigen Beweggründen. 

Femizid

Mann tötet Ehefrau in Idstein: Obduktion deckt wahre Todesursache auf

In Idstein wird eine junge Frau getötet. Die Polizei nimmt ihren Ehemann fest. Die Obduktion deckt jetzt die wahre Todesursache auf.

  • Junge Frau in Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis in Südhessen an Weihnachten getötet
  • Polizei in Hessen nimmt Ehemann als möglichen Täter fest
  • Obduktion deckt nach Femizid wahre Todesursache auf

Update vom 30.12.2019, 12.50 Uhr: Nachdem ein 31 Jahre alter Mann seine Ehefrau in Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis an Weihnachten getötet haben soll, gibt die Staatsanwaltschaft Wiesbaden weitere Details bekannt. Demnach wurde die Frau beim Femizid erwürgt und erdrosselt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wiesbaden auf Anfrage mitteilte. Bisher wurde angenommen, dass sie mutmaßlich mit einem Küchenmesser getötet wurde. 

Der Tatverdächtige sitze weiterhin in Untersuchungshaft. Er habe bisher keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht. Den bisherigen Hinweisen zufolge handele es sich bei dem Tötungsdelikt um eine Beziehungstat. Der 31 Jahre alte Mann und die 26 Jahre alte Frau lebten darüber hinaus seit einiger Zeit getrennt voneinander.

Idstein: Frau getötet – vermutlich hatte Ehemann niedrige Beweggründe

Update vom 27.12.2019, 10.49 Uhr: Es waren mutmaßlich niedrige Beweggründe, die einen 31-Jährigen laut Staatsanwaltschaft Wiesbaden dazu brachten, seine Ehefrau am ersten Weihnachtstag zu töten. Unter solchen Motiven versteht man Eifersucht, Hass oder auch den sogenannten Ehrenmord. Mord ist auch das, was die Staatsanwaltschaft dem Mann vorwirft. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. 

Update, 26.12.2019, 14.25 Uhr:  Entsetzlicher Femizid an Weihnachten in Hessen: Ein 31-Jähriger soll seine Ehefrau in Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis getötet haben. Der Tatverdächtige wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt, sagte ein Sprecher der Polizei in Wiesbaden. Das Gericht habe Untersuchungshaft wegen Mordverdachts verhängt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat in dem Ort mit etwa 25.000 Einwohnern liefen zunächst weiter.

Femizid Idstein: 26-jährige Frau vermutlich von Ehemann getötet

Erstmeldung von Donnerstag, 26.12.2019: Idstein - Eine 26-jährige Frau ist am Mittwoch, dem 1. Weihnachtsfeiertag, in Idstein (Rheingau-Taunus-Kreis) tödlich verletzt worden, mutmaßlich mit einem Messer. Der dringend verdächtige Ehemann wurde festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Es handelt sich wohl um einen Femizid.

Der 31-jährige Mann soll bereits am Donnerstag, dem 2. Weihnachtsfeiertag, einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Nachbarin hatte am Mittwochnachmittag die Polizei gerufen, weil sie eine Auseinandersetzung zwischen dem Paar mitbekommen hatte. Es sei „Rabatz in der Wohnung“ gewesen, woraufhin die Frau häusliche Gewalt vermutet habe.

Auch in Offenbach kam es wieder zu einem brutalen Gewaltakt gegenüber einer Frau. Nach einem scheinbar eskalierten Streit erleidet eine 39-Jährige schwere Stichverletzungen. Die Polizei Offenbach hat einen Tatverdächtigen.

Idstein im Taunus: Frau leblos im Innenhof entdeckt

Als die Beamten am Wohnort in der Grunerstraße in Idstein im südlichen Hessen, eintrafen, fanden sie zunächst niemanden vor. Nach kurzer Suche entdeckten sie die Frau einige Meter entfernt leblos im Innenhof eines Wohnhauses liegend. Sie lag zwischen abgestellten Autos und einer dahinterliegenden Garage. 

Nach jüngsten Informationen wurde am Auffindungsort des Opfers kaum Blut gefunden. Eine halbe Stunde nach dem Notruf trafen die Ermittler den Mann in der Wohnung an, der dort zunächst nicht angetroffen werden konnte. 

Idstein: Keine konkreten Angaben der Polizei

Von der hessischen Polizei waren etwa 35 Einsatzkräfte vor Ort. Zu den Hintergründen der Tat machten Polizei und Staatsanwaltschaft unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst keine Angaben. Aktuell sind Todesursache als auch der Ort der Tötung völlig unklar und geben einige Rätsel auf. Es stellt sich unter anderem die Frage, wie die Frau an den Fundort gelangt sei. Dort soll sie nach dem Femizid längere Zeit gelegen haben.

red mit dpa

Lesen Sie hier mehr über einen Schock für einen Taxifahrer, der in der Nacht von Heilig Abend auf den ersten Weihnachtsfeiertag überfallen und angegriffen wurde. Der Mann musste im Krankenhaus versorgt werden, konnte das Hospital mittlerweile aber wieder verlassen. Die Polizei fahndet nach zwei Männern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bei Bad Homburg geschah eine ähnliche Tat. Ein Mann verletzte seine Ehefrau nach einem Streit lebensgefährlich. Doch sie konnte sich noch helfen.

In Wiesbaden wurde ein Mann bei einer Messerstecherei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei ermittelt.

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