Ein Mann sitzt mit dem Rücken zum Fotografen im Innenraum eines Lastwagens.
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Polizei: Ein betrunkener LKW-Fahrer beliefert die falsche Firma (Symbolbild).

Angestellte rufen Polizei

LKW-Fahrer liefert Ware an die falsche Firma - Nicht nur sein hoher Promillewert fällt auf

Mit mehr als vier Promille will ein LKW-Fahrer seine Ware bei einer Firma abliefern. Doch es handelt sich um eine Verwechslung. Eilig herbeigerufene Polizeibeamten bemerken seine geschwollene Wange.

  • LKW-Fahrer will betrunken Ware bei einer Firma abliefern.
  • Dort kann die Ware niemand gebrauchen.
  • Der Mann fiel nicht nur wegen seines hohen Promillewertes auf.

Aarbergen (dpa) - Die Polizei hat in Aarbergen im Rheingau-Taunus-Kreis einen völlig betrunkenen LKW-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 4,39 Promille ergeben, teilte die Polizei mit. Zeugen seien auf den LKW-Fahrer aufmerksam geworden, als er seine Fracht bei der falschen Firma habe abladen wollen. Herbeigerufene Polizeibeamte kontrollierten den Mann am Dienstagnachmittag daraufhin.

Polizei: LKW-Fahrer versteckt Marihuana im Mund - Fahrt endet in Ausnüchterungszelle

Während der Blutentnahme auf der Dienststelle fiel den Polizisten zudem die geschwollene Wange des Mannes ins Auge. Im Mund des 35-Jährigen entdeckten sie den Grund: ein Päckchen mit mehreren Gramm Marihuana, das der Mann dort versteckte. Auf den 35-Jährigen kommen nun mehrere Anzeigen zu. Die Nacht zum Mittwoch verbrachte er in einer Ausnüchterungszelle.

Polizei: immer wieder kommt es zu Vorfällen mit LKW-Fahrern

Die Hanauer Polizei stoppte im Juni einen völlig überladenen LKW. Dieser war auf der Bundesstraße unterwegs und fiel den Beamten auf, weil er einen Bagger geladen hatte. Wie die Polizei mitteilte, war der Bagger kaum gesichert. Doch noch etwas anderes entdeckten die Polizeibeamten: Der LKW-Fahrer hatte eine Tüte voller Tachoscheiben für LKW-Fahrer bei sich. Auch hatte er viele Metall- und Plastikteile ohne Sicherung geladen. Insgesamt war der LKW eine Tonne zu schwer.

Polizei: Kriminalität in Hessen geht zurück

Insgesamt ist die Kriminalität in Hessen rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut, wie aus der Kriminalstatistik der hessischen Polizei hervorgeht. Mit rund 373.000 Straftaten wurden knapp 1 Prozent weniger gezählt als im Vorjahr 2017. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2008, waren noch mehr als 407.000 Straftaten registriert worden. Damit ist der Wert von 2018 laut hessischem Innenministerium der niedrigste seit 1980. 

Auch die Anzahl der Straftaten pro Einwohner ging im Jahr 2018 zurück: Sie ist auf 5971 Straftaten pro 100.000 Einwohner gesunken. Im Jahr 2017 waren es 6039, im Jahr 2008 noch 6708 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, ist damit im Jahr 2018 so gering wie seit 40 Jahren nicht mehr, heißt es vom Innenministerium.

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