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Kopf des Magazins und Saxofonist Bastian Fiebig sowie Hoteldirektorin Karina Ansos stoßen gemeinsam auf einen gelungenen Abend an.

Stadtgeflüster

Schlemmen zum 30. Geburtstag

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Bestes Essen und beste Unterhaltung – gestern feierte das Magazin „Frankfurt geht aus“ sein 30-jähriges Bestehen. Und wie.

Bestes Essen und beste Unterhaltung – gestern feierte das Magazin „Frankfurt geht aus“ sein 30-jähriges Bestehen. Und wie. In der Nobelherberge Kempinski in Gravenbruch mit einigen hundert Gästen und 14 Ständen, an denen viele Leckereien angeboten wurden. Simmentaler Rinderfilet-Tatar, Whisky Aged Scotch Ribeye, oder kalte bulgarische Joghurt-Gurkensuppe mit Dill, Knoblauch, Olivenöl und Walnüssen oder Erdbeeren im Texturspiel mit Zitronensorbet. Ein Abend für Genießer von Genießern, an dem auch Preise in verschiedenen Kategorien an die jeweiligen Lokale gingen. Wie sollte es auch anders sein, wenn ein solches Magazin feiert.

Doch „Frankfurt geht aus“ war nicht der einzige Jubilar an diesem Abend. Auch der Chefredakteur des Restaurantführers, Bastian Fiebig , feierte sein Wiegenfeste. Sein 54. „Das ist die perfekte Gelegenheit, wenn so viele nette Leute zusammenkommen“, findet Fiebig. Und wann gibt es schon mal die Chance, seine Gäste so fürstlich zu bewirten. Und noch ein Geburtstagskind war gestern auf dem Areal in Gravenbruch: Karina Ansos , Chefin der Nobelherberge. „Jede Geburtstagsparty ist schön, aber so etwas gibt es wirklich nicht jeden Tag“, so das Geburtstagskind.

Doch im Mittelpunkt der ganzen Prunkveranstaltung standen die Speisen und Getränke. Und etliche Prominente genossen sie. Unter ihnen FFH-Moderatorin Evren Gezer , Frankfurts ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth , „Komödie“- und „Fritz-Remond-Theater“-Chef Claus Helmer , der mit seiner Frau Christine Glasner vorbeischaute, HR-Moderator Peter Lack und sein Senderkollge Tim Fühling , der durch das Programm führte, sowie die ehemalige ZDF-Moderatorin Sibylle Nicolai , die Ex-ZDF-Lottofee Heike Maurer und Janine Wissler , stellvertretende Parteivorsitzende der Linken auf Bundesebene.

„Heike und ich haben vor vielen, vielen Jahren die Sendung ,Das perfekte Promi Dinner’ gemeinsam gewonnen“, sagt Nicolai. Da sind also genau die richtigen Damen am richtigen Platz. Beiden ist Speisen wichtig. Nur geben sie dem in ihren Leben eine unterschiedliche Gewichtung.

„Ich bin Vegetarierin und deshalb auch sehr wählerisch in dem, was ich esse“, so Nicolai weiter. „Und ich finde, Essen muss auch schön aussehen.“ Dabei achte sie extrem auf die Größe der hübschen Portionen, denn schließlich achte sie auch auf ihre Proportionen. „Essen ist wahnsinnig wichtig“, findet auch Heike Maurer. „Es gehört zur Kultur und eint Leib und Seele“, so die 66-Jährige, die eine begeisterte Köchin ist. „Wenn ich zum Essen ausgehe, fällt es mir immer schwer, mich zu entscheiden, ob ich zum Italiener oder Japaner gehe.“

Petra Roth empfindet beim Speisen auch die Kommunikation als wichtigen Faktor. „Ich koche sehr gerne“, so die 74-Jährige, die ein Faible für Hausmannskost hat. „Bratkartoffeln, Reibekuchen, Huhn im Ofen oder auch Spargel“, zählt sie auf.

Da hat sie etwas mit Linken-Politikerin Janine Wissler gemeinsam. „Spargel ist meine absolute Lieblingsspeise“, sagt Wissler, die zweimal als Kandidatin zur Wahl der Oberbürgermeisterin angetreten ist. „Am liebsten klassisch.“ Aber den gab es gestern nicht, denn die Spargelzeit ist um.

(es)

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