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Die Trauerhalle des Waldfriedhofs macht einiges her, aber das weiße Funktionsgebäude nebenan ist sanierungsbedürftig. Kurzfristig ändert sich daran noch nichts. Die Stadt muss 2019 erst einmal die Planungen für einen Neubau des Nebengebäudes einleiten.

Waldfriedhof

Schwalbach will sanierungsbedürftiges Funktionsgebäude auf Vordermann bringen

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Noch blüht’s wunderbar am Schwalbacher Waldfriedhof. Wer sich dem Eingang nähert, durchschreitet erst einen Spalier von Bäumen, die das Sonnenlicht fernhalten, und entdeckt dann bunte Blumen.

Noch blüht’s wunderbar am Schwalbacher Waldfriedhof. Wer sich dem Eingang nähert, durchschreitet erst einen Spalier von Bäumen, die das Sonnenlicht fernhalten, und entdeckt dann bunte Blumen. Gleich nach dem Portal öffnet sich das Gelände mit einer von Glas dominierten Trauerhalle, die ins Auge sticht – ein Blickfang.

Dahinter steht ein Funktionsgebäude, das nach Angaben von Bürgermeisterin Christiane Augsburger (SPD) „in einem sanierungsbedürftigen Zustand“ ist. Es ist ein weißes, schmuckloses Gebäude, das im Vergleich zur Trauerhalle deutlich niedriger ist und optisch abfällt. Der Magistrat hat vor, das Funktionsgebäude auf Vordermann zu bringen. Für „erste Planungen eines Neubaus“, so die Bürgermeisterin, wollen der Magistrat und sie 50 000 Euro in den Haushalt 2019 einstellen. Die Schwalbacher Stadtverordneten müssen dem Entwurf des Etats aber noch zustimmen. Sie beraten das umfangreiche Zahlenwerk in den kommenden Wochen und sollen es spätestens im Dezember beschließen. Dann wird sich zeigen, ob sich eine Mehrheit findet für dieses Vorhaben.

Der 6,5 Hektar große Waldfriedhof fügt sich in den Schwalbacher Grüngürtel ein. Er wurde beim Bau der Wohnstadt Limes errichtet und 1967 eingeweiht. Die Planungen gehen auf den Sulzbacher Landschaftsarchitekten Erich Hanke zurück. Die drei Skulpturen im Eingangsbereich des Friedhofs stammen von dem Frankfurter Bildhauer Hugo Uhl.

Für das neue Funktionsgebäude – inklusive der Sanitäranlagen – schwebt der Bürgermeisterin kein Prunkbau vor. Augsburger sagt, das Haus solle „sehr dezent und unauffällig“ sein, streng ausgerichtet auf die notwendigen Funktionen.

(ask)

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