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Gabriele von Lutzau und Spiridon Sarantopoulos

Stadtgeflüster

Solidarität in Pink!

Seit gestern Abend erstrahlt das Steigenberger Hotel Frankfurter Hof ganz in Pink. Gut 50 Leuchten setzen in den nächsten Wochen ein illuminiertes Zeichen, mit dem das Bewusstsein gegenüber

Seit gestern Abend erstrahlt das Steigenberger Hotel Frankfurter Hof ganz in Pink. Gut 50 Leuchten setzen in den nächsten Wochen ein illuminiertes Zeichen, mit dem das Bewusstsein gegenüber Brustkrebs verbessert werden soll. Wer sich mit der Aktion, die alljährlich im Oktober und auf der ganzen Welt stattfindet, solidarisch zeigt, trägt eine rosa Schleife, „Pink Ribbon“, am Revers. „Außerdem spenden wir pro Getränk in der Farbe Pink einen Euro an die Organisation Pink Ribbon Deutschland“, so Hotel-Chef Spiridon Sarantopoulos . An der Autorenbar, wo sich während der Buchmesse die Literaturprominenz drängelt, dürfte da einiges zusammenkommen. „Man konnte nichts tasten“, erzählte Künstlerin Gabriele von Lutzau – 1977 an Bord der „Landshut“ sechs Tage in der Gewalt von Terroristen – bei Startschuss der Charity-Beleuchtung über ihre eigene Erkrankung. Eine Mammografie-Routineuntersuchung brachte den Befund. Ein frühes Stadium, sie bekam Bestrahlungen und der Krebs verschwand. „Daher bin ich eine Verfechterin dieser Untersuchung“, sagt die Frankfurterin. Ihre Ärzte waren froh, dass sie keine Tattoos trägt, denn: „Schnitte, die zeigen, ob Lymphknoten befallen sind, werden durch Tattoofarbe, die sich dort sammelt, fast unmöglich gemacht.“ fai

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