„Spot“: Er erfand die Cityghosts

Bei einem Rundgang durch die Stadt sind sie nicht zu übersehen: An allen Ecken und Enden lauern die „Cityghosts“, bunte Graffiti-Gespenster mit schrägen Grimassen (Foto: Philipp Schäfer).

Bei einem Rundgang durch die Stadt sind sie nicht zu übersehen: An allen Ecken und Enden lauern die „Cityghosts“, bunte Graffiti-Gespenster mit schrägen Grimassen (Foto: Philipp Schäfer). Urheber dieses mysteriösen Spuks ist der Streetart-Künstler „Spot“, der mit bürgerlichem Namen Philipp Schäfer heißt. Mitte der 90er Jahre begann er mit dem Sprühen. Das „Tagging“, also die in der Streetart-Szene weit verbreitete „Reviermarkierung“ mit dem eigenen Künstlernamen, wollte ihm anfangs nicht so recht gelingen. Stattdessen malte er die lustigen Geister an die Wände. Mittlerweile sprüht er nur noch legal, lange Zeit war das aber noch anders. Schon damals galten für ihn dabei aber stets bestimmte Regeln: Keine Kirchen, keine Altbauten und möglichst auch kein Privateigentum. Den im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten relativ restriktiven Kurs der Stadt Frankfurt gegenüber der Graffiti-Szene hält er jedoch für „lächerlich“: Bei der Bevölkerung habe schon längst ein Mentalitätswandel in Richtung mehr Akzeptanz der Graffitikunst eingesetzt. Zumindest bei den in Frankfurt herumspukenden Geistern dürfte das wohl der Fall sein, schließlich sehen die „Cityghosts“ viel zu knuffig aus, um sie nicht zu mögen.

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