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100 Prozent für Maximilian Ziegler

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Von: red Redaktion

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Landtagskandidat Maximilian Ziegler und die Ersatzkandidatin, Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab. © pv

Schotten (red). Maximilian Ziegler tritt für die SPD im Wahlkreis 20 - Vogelsberg bei der Landtagswahl im kommenden Jahr als Direktkandidat an. Das haben am vergangenen Freitag die Delegierten aus dem Vogelsbergkreis sowie aus Laubach und Rabenau entschieden.

Dabei erhielt Ziegler die volle Unterstützung: Alle Delegierten stimmten in der Gemündener Mehrzweckhalle für den 30-jährigen Grebenhainer, der derzeit bei einem mittelständischen Bauunternehmen aus der Wetterau als Projektleiter tätig ist. In seiner Rede stellte Ziegler seine Motivation für eine Landtagskandidatur dar. »Die Kommunen brauchen mehr Unterstützung für die vielen Aufgaben, die an sie gestellt werden. Sie brauchen vielfältige Unterstützung, hier, vor Ort und in Wiesbaden. Dafür brauchen wir Landtagsabgeordnete, die die Anliegen des ländlichen Raumes nach Wiesbaden tragen und nicht umgekehrt, die Anliegen Wiesbadens hier bei uns verteidigen«, machte Ziegler, der seit 2016 Mitglied der Gemeindevertretung in Grebenhain und seit 2021 auch des Vogelsberger Kreistags ist, deutlich.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Region sei es, die eigene Infrastruktur, beispielsweise bei der Wasserversorgung, bei Straße und Schiene oder Ärzten und Krankenhäusern, zu erhalten und an die Veränderungen der Zukunft anzupassen. »Die Förderung durch das Land darf zukünftig nicht mehr so aussehen, dass durch immer neue Paragrafen und Richtlinien immer mehr Aktenschränke gefüllt werden müssen«, so Ziegler. Auch wolle er sich im Landtag für einen besseren Grundwasserschutz im Hohen Vogelsberg starkmachen.

Zentral sei für ihn auch die Sicherung von Fachkräften in Handwerk, Gewerbe und Industrie. Entscheidender Baustein hierfür sei, dass die beiden Berufsschulstandorte in Alsfeld und Lauterbach ein breites Ausbildungsangebot vorhalten könnten. Die Pläne der schwarz-grünen Landesregierung, immer mehr Fachklassen regional zusammenzulegen, verschärften hingegen gerade im ländlichen Raum weiter den Fachkräftemangel.

»Die Grundwasserentnahme muss reduziert werden. Die Sicherung unseres Wassers muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Das bedeutet, dass auch und gerade der Ballungsraum deutlich mehr zur Eigenversorgung und zur Einsparung tun muss«, forderte Ziegler.- Zur Ersatzkandidatin wurde die Schottener Bürgermeisterin Susanne Schaab gewählt.

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