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1123 zusätzliche Wohnungen in einem Jahr

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (red). Im vergangenen Jahr sind im Wetteraukreis 1123 zusätzliche Wohnungen geschaffen worden. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Damit liegt die Gesamtzahl im Kreisgebiet den Angaben zufolge bei 146 385. Unter Wohnungen würden alle eigenständig betretbaren Wohneinheiten in Wohn- und Nichtwohngebäuden summiert - also beispielsweise auch Einfamilienhäuser.

Damit setze sich ein Trend fort, der bereits in den vergangenen Jahren erkennbar gewesen sei, berichtet der Wetter-aukreis in seiner Pressemitteilung. Seit dem Zensus im Jahr 2011 wachse die Zahl der Wohnungen im Landkreis kontinuierlich - ebenso wie die Bevölkerung. 2011 seien im Wetteraukreis noch 126 294 Wohnungen gezählt worden.

Walther: Bau

vorangetrieben

Damit sei deren Zahl innerhalb der vergangenen zehn Jahre um 20 091 gestiegen. Das entspreche durchschnittlich etwa 2000 Wohnungen im Jahr - und somit einem mittleren Wachstum von knapp 1,6 Prozent, rechnet die Kreisverwaltung vor. »Der Wohnungsbau im Wetteraukreis wurde in den vergangenen Jahren intensiv vorangetrieben. In der Folge ist in den Wetterauer Kommunen sehr viel neuer Wohnraum geschaffen und somit der Wohnungsmarkt insgesamt entlastet worden«, fasst Kreisbeigeordneter und Kreisentwicklungsdezernent Matthias Walther (CDU) zusammen.

Trotz ebenfalls steigender Einwohnerzahlen wird die Wohnungsdeckung im Kreis laut Mitteilung zunehmend besser. Während 2011 im Durchschnitt noch 2,36 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis auf eine Wohnung gekommen seien, seien es zum Ende des Jahres 2021 nur noch 2,13 gewesen. Bemerkenswert: In Ober-Mörlen sei 2021 zum ersten Mal eine Deckung von knapp unter zwei Einwohnern je Wohnung erreicht worden, während es 2011 noch 2,26 gewesen seien.

Größtes Wachstum

in Bad Nauheim

Das Wachstum beim Wohnungsangebot sei nicht in allen Wetterauer Kommunen gleich ausgefallen. Während die großen Städte mit hohem Bevölkerungswachstum größtenteils mehr als 1000 Wohnungen hinzugewonnen hätten, sei die Zahl der Wohnungen in den ländlichen Gemeinden mit schrumpfender, gleichbleibender oder nur schwach wachsender Bevölkerung nur im niedrigen dreistelligen Bereich gestiegen.

Aber: Alle 25 Wetterauer Kommunen hätten in den vergangenen zehn Jahren ungeachtet der Bevölkerungsentwicklung Wohnungen hinzugewonnen.

Am größten sei das Wachstum in den vergangenen zehn Jahren in Bad Nauheim (plus 2371 Wohnungen) ausgefallen, gefolgt von Bad Vilbel (plus 1789) und Friedberg (plus 1757).

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