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30 Prozent mehr Beschäftigte

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Nidda (kni). Ab Dezember sollen auch die Steuererklärungen aus dem Finanzamt Offenbach II in Nidda bearbeitet werden. Das meldete am Freitag das Wiesbadener Finanzministerium. Tags zuvor war im Kreis-Anzeiger über den Baubeginn des künftigen Finanzamts am Rande des Pfleiderer-Geländes berichtet worden.

Im neuen Finanzamt sollen 60 zusätzliche Arbeitsplätze angesiedelt werden. Seit 2018 wachse der Personalstand in der örtlichen Dienststelle um mehr als 30 Prozent auf dann 230 Personen, so die Pressestelle des Finanzministers Michael Boddenberg (CDU). »Dadurch wird zahlreichen Beschäftigen die Möglichkeit geboten, ihrer Arbeit in ihrer Heimat für die hessische Steuerverwaltung nachzugehen. Daneben bieten wir vielen jungen Nachwuchskräften die Perspektive, auch im ländlich gelegenen Raum einen sinnstiftenden und zukunftsfähigen Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu finden.«

Im neuen Finanzamt sollen nur noch vorübergehend Akten auf Papier verarbeitet werden, heißt es in der Mitteilung. Die Steuererklärungen und Bescheide seien zunehmend digitalisiert. Das Ausmaß an Papierakten habe sich schon deutlich verringert.

Während der Pandemie konnten die Finanzbeamten teils auch im Homeoffice arbeiten - diese Regelung läuft laut Finanzministerium mit dem 31. Mai aus. Wer künftig am Niddaer Stadtrand arbeitet, könne dann mit dem Auto oder in fünf Minuten zu Fuß vom Bahnhof ins Amt kommen. Vom bisherigen, zentral an der Schillerstraße liegenden Finanzamt will sich das Land trennen. Man bereite gerade den Verkaufsprozess vor, heißt es in der Mitteilung. Ende 2021 hatte die Stadt Nidda Interesse an dem Gebäude bekundet. Man wolle prüfen, ob dort die Stadtverwaltung angesiedelt werden kann.

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