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Absperrungen: Stadt bietet Schulung an

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Von: Petra Ihm-Fahle

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Büdingen (ihm). Vereine haben aufgrund der neuen Richtlinie RSA21 künftig strengere Auflagen zu beachten, wenn sie bei Veranstaltungen die Straße sichern müssen. Darauf wies Stadtverordneter Robert Preußer (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Büdinger Parlaments im Dorfgemeinschaftshaus Orleshausen hin.

Nach Ansicht von Preußer ist es finanziell für Vereine schwer zu leisten, eine dazu berechtigte Firma kommen zu lassen. Dies gelte insbesondere, da die Vereine ohnedies durch die Pandemie gebeutelt waren. »Wie kann man sie entlasten?«, fragte er.

Bürgermeister Benjamin Harris (CDU) erklärte, auch von der Richtlinie RSA21 überrascht worden zu sein. »Sie hat zur Folge, dass nur noch Personen Schilder aufstellen dürfen, die den RSA-Schein erworben haben.« Das betreffe nicht nur Vereine, sondern auch Landwirte. »Besonders aber trifft es die Vereine, die auf weitere Bürokratie stoßen, die die Sperren nicht mehr alleine aufstellen dürfen.«

Entweder müsse das Ordnungsamt die Sperren abnehmen oder die Vereine müssten Firmen beauftragen. »Das belastet auch die städtischen Mitarbeiter sehr, weil sie überall die Abnahmen machen müssen«, konstatierte der Bürgermeister.

Die Stadt will daher laut Harris die betroffenen Personengruppen zu einem Tagesseminar einladen, um die RSA21-Bescheinigung zu absolvieren. Er plädiere dafür, dass die Stadt die Gebühren übernimmt, denn es entlaste auch das städtische Personal. Wie Harris auf Nachfrage von Rolf Kleta (SPD) erläuterte, gibt es nur einige Mitarbeiter im Rathaus, die den Schein haben.

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