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»Alle Perspektiven des Kreises abbilden«

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Von: red Redaktion

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Die drei neuen Co-Vorsitzenden der Wetterau Jusos (v. l.) Luca Bauer, Lukas Dittrich und Sophia Miller mit SPD-Kreisvorsitzender Lisa Gnadl (2. v. l.) © pv

Wetteraukreis (red). Die Jahreshauptversammlung der Wetterauer Jusos fand dieses Jahr in der Kulturhalle Stockheim statt. Dabei blickte der Vorstand auf eine erfolgreiche Arbeit während der Pandemie zurück. Außerdem wählte der sozialdemokratische Nachwuchs einen deutlich vergrößerten Vorstand, in dem alle Perspektiven des Wetteraukreises abgebildet sind.

Zunächst blickte Vorsitzender Lukas Dittrich auf erfolgreiche Wahlkämpfe zurück. Zur Kommunalwahl seien für die SPD 106 Kandidierende unter 35 auf die Wahllisten gegangen. Viele hätten Mandate errungen, teils mit herausragenden Ergebnissen. Auch an den Kampagnen der Bundestagskandidatinnen wirkten Jusos maßgeblich mit. So freue man sich, dass mit Unterstützung der Jusos Natalie Pawlik und Bettina Müller die Direktmandate gewannen. Dittrich ist überzeugt, dass die Wetterauer Jusos »der aktivste und erfolgreichste Unterbezirk, mindestens in Hessen« seien.

Ein Grußwort sprach die Vorsitzende der Wetterauer SPD und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl, die den Einsatz der Jusos insbesondere im Bundestagswahlkampf herausstellte. Außerdem schwor sie die Versammelten auf eine harte Auseinandersetzung im Landtagswahlkampf ein. »Als Sozialdemokratie treibt uns der Anspruch, allen Menschen in Hessen gleiche Lebenschancen zu bieten. Teilhabe darf weder vom Geldbeutel abhängen, noch vom Wohnort. Im nächsten Jahr kämpfen wir darum, Hessen mit einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung zukunftsfähig und sozial zu gestalten«, so Gnadl.

Chance zur Mitarbeit geben

Nachdem der alte Vorstand entlastet wurde, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Man einigte sich darauf, den Vorstand deutlich zu erweitern, um alle Perspektiven des Kreises einzufangen und auch neuen Mitgliedern die Chance zur Mitarbeit zu geben. Zu den drei neuen Vorsitzenden wählte man Lukas Dittrich (Niddatal), Sophia Miller (Butzbach) und Luca Bauer (Friederg). Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden Felicitas Ziegler (Wölfersheim), Natalie Stoll (Echzell) und Vincent Hess (Ortenberg). Den geschäftsführenden Vorstand komplettiert Kassierer Tom Rademacher (Bad Vilbel). Acht Beisitzerinnen und Beisitzer unterstützen den Vorstand: Rory Taylor (Friedberg), Sonja Romeis (Bad Vilbel), Simon Pede (Altenstadt), Sarah Al Rachid (Karben), Burak Türkmen (Butzbach), Yuna Schäfer (Altenstadt), Kilian Heß (Wöllstadt) und Michi Gatz (Butzbach)

Abschließend diskutierte man die eingebrachten Anträge, u. a. zu den Themen: Zweitwohnsitzsteuer, Bessere psychologische Betreuung an Schulen und die Einführung einer Antiziganismusstrategie.

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