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Altenstadt ruft Bürger zum Wassersparen auf

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Von: red Redaktion

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Altenstadt (red). Die anhaltende Trockenheit führt zum Absinken der Grundwasserstände. Die Gemeinde Altenstadt bezieht das Trinkwasser etwa zur Hälfte aus eigenen Brunnen, den Rest liefert die Ovag. Deren vergangenes Jahr eingeführte »Wasserampel« zur erwartbaren Trinkwasserverfügbarkeit der nächsten drei Monate steht auf Gelb. Dies bedeutet eine mäßige Grundwasserverfügbarkeit.

Aus diesem Grund bittet die Gemeinde die Bevölkerung, sparsam und umsichtig mit dem Trinkwasser umzugehen. So soll man etwa lieber kurz duschen statt baden und das Rasensprengen einstellen, denn selbst ein brauner Rasen erholt sich wieder. Bäume und Sträucher haben ein starkes Wurzelwerk und überstehen Trockenperioden.

Um dauerhaft Trinkwasser einzusparen, ist die Installation einer Regenwassernutzungsanlage eine sinnvolle Investition. Bei Sanierungsmaßnahmen und Neubauten sollte man dies unbedingt berücksichtigen. In neueren Bebauungsplänen ist der Zisternenbau vorgeschrieben. Damit sich dieser ökologisch und finanziell auszahlt, sollte man die Toiletten an die Anlage anschließen. Auch der Anschluss der Waschmaschine ist grundsätzlich möglich. Regenwasser aus einer Zisterne ausschließlich für Gartenbewässerung zu verwenden, ist weder ökologisch sinnvoll noch wirtschaftlich. Der Anteil des täglichen Trinkwasserverbrauchs für die Toilettenspülung beträgt etwa 32 Prozent (entsprechen etwa 46 Liter) und für die Waschmaschinen 12 Prozent (entsprechen etwa 17 Liter) pro Person und Tag. 40 bis 50 Prozent des täglichen Trinkwasserbedarfs lassen sich durch den Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage einsparen.

Zu diesem Thema bietet die Gemeinde Beratung und Besichtigung einer Anlage an. Interessierte wenden sich an die Umweltbeauftragte Sabine Schubert, Telefon 8000-75 oder E-Mail schubert@altenstadt.de.

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