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Apfelbaum und Co. wieder in Schuss bringen

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Von: red Redaktion

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Nach dem ersten Lehrgangsteil stärken sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Pause. © pv

Usenborn (red). Eckhard Ewinger führte kürzlich auf Einladung des Vorstands der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn (NVG) sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Kunst des Obstbaumschnitts ein.

Zunächst gab es eine theoretische Einführung über die verschiedenen Scheren, so sind für den Obstbaumschnitt Bypassscheren besser geeignet als Ambossscheren. Danach fuhr man zum Streuobstgebiet »Im Buchwald«, wo im November 2020 zehn neue Hochstammobstbäume gepflanzt worden waren. Diese jungen Bäume standen nun im Mittelpunkt. Zuerst erfolgte eine gründliche Desinfektion der Schneidewerkzeuge, um Krankheiten nicht von Baum zu Baum zu übertragen. Dann ging es an den Schnitt: Der Baum sollte einen Mittelstamm und drei bis vier Leitäste haben, diese werden zunächst bestimmt und andere Äste entfernt. Bei den jungen Trieben nahm man etwa die Hälfte weg, und zwar die dickeren, so Ewinger. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übten gleich vor Ort und setzten das Erlernte in die Praxis um.

Nach einer Pause zur Stärkung klärte man noch offene Fragen, bevor Ewinger abschließend noch erklärte, welche Äste bei einem schon länger nicht geschnittenen Baum abzuschneiden wären.

Hohlstämme oder alte Bäume beließ man für die Vögel insbesondere den Specht so. Denn Streuobstbestände sind für viele Tier- und Pflanzenarten ein wichtiger Lebensraum.

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