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Appell für dezentrale Maßnahmen

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Von: red Redaktion

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Nidda (red). Um den Kommunen Spielraum für ihre Entscheidungen bezüglich Wasser sparen zu geben, hat der Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zusammen mit anderen Verbänden und Institutionen vor einigen Wochen eine Resolution an die Hessische Umweltministerin initiiert. »Leider haben wir bisher keine Reaktion vernommen. Wir hatten gehofft, dass das hoch aktuelle Thema auch das Umweltministerium betreffen müsste«, schreibt der Vorsitzende des Niddaer Ortsverbandes, Wolfgang Eckhardt, in einer Pressemitteilung.

Der Ortsverband hofft, vor Ort etwas für die Heimat tun zu können. »Während wir in Zeiten, in denen ausreichend Niederschläge fallen, das Wasser weitgehend ungenutzt über den nächsten Vorfluter weglaufen lassen, sollten wir dieses, wie schon mehrfach vorgeschlagen, doch in der Landschaft halten, damit es unter anderem in den Trocken-Perioden der Landschaft und den darin lebenden Tieren wieder zur Verfügung steht.«

Daher spricht sich der Ortsverband für die schnelle Umsetzung von dezentralen Rückhalte-Maßnahmen aus. Eckhardt zählt die Vorteile auf: Es ist ein Hochwasser-Schutz, damit könnten Hochwasser-Spitzen gebrochen werden. Zudem würde das Grundwasser angereichert werden. »Die Grundwasseranreicherung ist gerade in unserem Bereich wichtig, wo viel Grundwasser in Richtung Rhein-Main-Gebiet abgepumpt wird.« Dezentrale Maßnahmen würde Wasser für die Wildtiere bieten und positive Auswirkungen auf die Landschaft haben und das Klima verbessern. »Wir hoffen sehr, dass die Stadt Nidda möglichst bald aktiv wird, denn sehr viele Prognosen von Experten sagen voraus, dass künftige Sommer noch trockener und heißer werden. Wenn dies wahr wird, entziehen wir uns unsere Lebensgrundlage.«

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