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Arbeitseinsatz für den Hirschkäfer

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Limeshain (red). Zu Pflegearbeiten im »Himbacher Wald« bei Rommelhausen hat sich die NABU-Gruppe Limeshain getroffen. Dort, an einer Stelle entlang des Limesrundweges, hat die Gruppe eine Hirschkäferbrutstätte angelegt. Damit das aufgeschichtete Holz nicht von der angrenzenden Brombeerhecke überwuchert wird, muss diese einmal im Jahr zurückgeschnitten werden, denn Hirschkäfer lassen sich gerne an besonnten Standorten nieder.

Sie lieben alte Eichen, Totholz und Sträucher gehören zu ihrem Lebensraum. Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Baumsäften an Wundstellen eines Baumes und die Larven von moderndem Holz (Brutstätten), das sie in Humus verwandeln. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen Hirschkäfer als Larve unter der Erde. Bis zu acht Jahre kann diese Entwicklung dauern, bis das Insekt dann die Erde verlässt und als ausgewachsener Käfer einen Partner sucht. Hirschkäfer gelten laut der Roten Liste als »stark gefährdet« und sind europaweit geschützt. Die Brutstätte der NABU-Gruppe Limeshain wurde von den Käfern gut angenommen und ist ein kleiner Beitrag, diesen imposanten Geweihträger zu schützen. Wer sich für die Arbeit der Gruppe interessiert, findet weitere Informationen auf der Homepage: nabu-limeshain.de.

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