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Der vermeintlich verirrte ICE bei der Ankunft in Aumenau.

Verirrt?

Hoppla! Warum ein ICE nach Aumenau fuhr

Da nahm ein ICE aber wirklich einmal eine außergewöhnliche Route über Aumenau - und verursachte einen Menschenauflauf.

Aumenau - Da staunte Andreas Städtgen am Freitagabend nicht schlecht, als er aus dem Fenster des in seinem Besitz befindlichen Aumenauer Bahnhofsgebäudes schaute und auf der Lahnstrecke der Deutschen Bahn einen anscheinend verirrten ICE nahen sah.

Hatte da jemand nicht aufgepasst und den Schnellzug auf die falschen Gleise geleitet?

Schnell bildete sich in Aumenau an der Strecke eine Menschentraube, als der Zug vorübergehend zum Stillstand kam. Jeder wollte wissen, wie der Zug auf die offenbar falsche Strecke gelangt war.

Alles hatte seine Richtigkeit

Später stellte sich aber heraus, dass alles seine Richtigkeit hatte: Der Zug war auf dem Weg von Halle an der Saale zum Sommerfest des Deutschen Bahnmuseums in Koblenz-Lützel. Auf dem Rückweg am Sonntag passierte er Aumenau nicht mehr, da er den Heimweg über die Route Neuwied, Mainz-Kastel und Darmstadt antrat.

Es handelte sich übrigens um keinen auf der Strecke Köln-Rhein-Main im Linienverkehr eingesetzten Schnellzug, sondern um ein sogenanntes "Advanced Train Lab". In diesem Testzug werden unter realen Bedingungen technische Neuerungen ausprobiert. "So was habe ich hier noch nie gesehen", sagte Städtgen beeindruckt vom überraschenden Bahnhofsgast. 

red

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Gerade mal 45 Minuten dauerte es, bis die neu gebaute Brücke in der Nähe des Eschhofener Bahnhofs in seine endgültige Position kam. Viele Schaulustige beobachteten, wie der 500 Kilo schwere Koloss bewegt wurde.

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