Rote Teufel Bad Nauheim

Bayreuth Tigers werden für Bad Nauheim ein unangenehmer Gegner sein

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Ungewöhnlich in der Zweiten Eishockey-Liga: Die Roten Teufel Bad Nauheim bestreiten nur ein Spiel – und zwar schon heute Abend.

Die roten Teufel Bad Nauheim empfangen am heutigen Freitag um 19.30 Uhr im Colonel-Knight-Eisstadion im Kurpark die Bayreuth Tigers. Beide Mannschaften sind ordentlich in die DEL 2 gestartet, ein spannendes Spiel ist zu erwarten. „Gegen Bayreuth ist es immer schwer und eng“, meint denn auch Trainer Petri Kujala. „Die Tigers stehen hinten vorbildlich und schützen die eigene Zone sehr gut. Da ist viel Geduld gefragt. Außerdem müssen wir aufpassen, um sie nicht kontern zu lassen. Denn da sind sie gefährlich“, fügt der Finne erklärend hinzu.

Mit dem Saisonstart ist Kujala grundsätzlich zufrieden. „Das letzte Spiel in Bad Tölz war von der Leistung her nicht optimal. Aber wir haben gewonnen. Gegen Bietigheim haben wir sehr gutes Eishockey gespielt – aber verloren.“

In Bad Tölz leitete Neuzugang Mike McNamee mit seinem Tor die Wende ein. „Die Atmosphäre im Kurpark-Stadion hat mich fast umgehauen“, sagt der Kanadier. Als Teenager hätte er in einer ähnlichen Arena gespielt, die aber aus Holz gebaut war. „An den Nebel hier muss man sich erst einmal gewöhnen. Aber die Leidenschaft der Fans ist super“, so der 24 Jahre alte kanadische Center.

Kujala kann mit Ausnahme des Förderlizenzspielers Leon Niederberger, der in der DEL bei der Düsseldorfer EG eingesetzt wird, sein bestes Team aufbieten. Mit der Trainingswoche war der Coach sehr zufrieden. Einen Schwerpunkt bildete das Powerplay, denn gerade das schwache Powerplay-Spiel war letztlich für die knappe und unglückliche Niederlage gegen Bietigheim verantwortlich.

Die Bayreuther verfügen über zwei starke und erfahrene Sturmreihen. Für das Toreschießen ist in erster Linie die Reihe des slowakischen Mittelstürmers Ivan Kolozvary mit Michal Bartosch und Andreas Geigenmüller auf den Flügeln zuständig, während Routinier Sergej Stas meistens die Rolle zufällt, gemeinsam mit dem Tschechen Michal Bárta und dem Slowenen Ziga Pesut der gegnerischen Paradereihe Paroli zu bieten. Viele Punkte verdanken die Wagner-Städter dem starken tschechischen Keeper Tomá? Vosvrda, der hinter einer eingespielten Abwehr, die um den Ex-Nauheimer Jonas Gerstung verstärkt wurde, in der vergangenen Saison der Garant für das Erreichen der Play-offs war.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein erweitertes Angebot auf der gegen Bietigheim erstmals eingesetzten Video-Leinwand freuen. „Wir werden die Inhalte vom Spieltag zu Spieltag erweitern und ausbauen. Unser Ziel ist es, einen optimalen Event-Ablauf für unsere Fans und Gäste zu bieten“, kündigt Geschäftsstellen-Mitarbeiter Tim Talhoff an. Da die Roten Teufel nur das eine Spiel austragen, lässt Kujala am Samstag normal trainieren und gibt den Spielern dann am Sonntag frei.

(löf )

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