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Eishockey

Eislöwen gastieren zum Duell der Fehlstarter

Wer steht am Wochenende im Tor? Jonathan Boutin, der noch nicht überzeugen konnte, oder Jan Guryca, dem die Spielpraxis fehlt? Christof Kreutzer, Trainer des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim,

Wer steht am Wochenende im Tor? Jonathan Boutin, der noch nicht überzeugen konnte, oder Jan Guryca, dem die Spielpraxis fehlt? Christof Kreutzer, Trainer des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim, wollte die nach dem Null-Punkte-Start unter den Fans meistdiskutierte Frage am Donnerstag noch nicht öffentlich beantworten. Heute (19.30 Uhr) sind die Dresdner Eislöwen, ein weiterer Fehlstarter, im Colonel-Knight-Stadion zu Gast. Am Sonntag (16 Uhr) geht’s nach Freiburg.

Neue Herausforderung, Düsseldorf: Jan Wächtershäuser zieht es zur Düsseldorfer EG. Dort will der 17-Jährige aus der eigenen Jugend, der in Bad Nauheim einen Platz im DEL2-Kader gefunden hatte, in der höchsten Nachwuchs-Division reifen. In dieser Woche trainierte der Verteidiger noch in Bad Nauheim. Wie zuletzt Garret Pruden könnte Wächtershäuser bei Bedarf in Bad Nauheim aushelfen.

Eine Chance für Nicolas Geitner: Der 19-jährige Verteidiger wird beim EC Bad Nauheim die Chance bekommen, sich in vier DEL 2-Einsätzen für einen Vertrag zu empfehlen. „Er hinterließ in den bislang zwei Wochen einen guten Eindruck, ist hartnäckig im Zweikampf um das Tor herum. Das hat uns zuletzt ein bisschen gefehlt“, sagt Kreutzer. Ob Geitner, zuletzt im Düsseldorfer Nachwuchs, bereits an diesem Wochenende spielen wird, sei offen.

Das Powerplay: Der Trainer hat auf die kuriose Quote in Überzahl (ein Tor, zwei Gegentore) reagiert und umgestellt. Unter anderem ist mit Janick Woidkte wieder ein zweiter Verteidiger in den Überzahl-Formationen zu finden. Rausrotiert ist Nicolas Strodel. Und in der Rolle als Unterzahl-Spieler bekam der 19-Jährige am Donnerstag kurz vor Trainingsende einen Schuss auf den Knöchel. Gestützt von Betreuer Oliver König humpelte Strodel in die Kabine.

Was ist los in Dresden? Das hatten sich die Eislöwen ganz anders vorgestellt. 1:8 in Ravensburg, 3:6 gegen Heilbronn – Schlusslicht. Keiner hat mehr Gegentreffer kassiert. Die Sachsen zählen zweifellos zu den Top-Sechs-Kandidaten der Liga. Mit Jordan Heywood wurde der torgefährlichste Verteidiger der DEL2 an die Elbe gelockt. Im Angriff bürgen Namen wie Jordan Knackstedt (zuletzt Crimmitschau), Harrison Reed, Alexander Höller oder Thomas Pielmeier für Qualität. „Wir werden die Dinge in die richtige Bahn lenken“, ist Teamkapitän Pielmeier überzeugt.

Wie verlief der Auftakt in Freiburg? Einen Punkt haben die Wölfe gewonnen, in Weißwasser (4:5 n.V.). Zu Hause unterlag Freiburg gegen Bad Tölz (3:6). Ärgerlich: Die Gegentore in Unterzahl. Diese waren in beiden Partien von wegweisender Bedeutung. In der Lausitz kassierte Freiburg mit einem Mann weniger den späten Ausgleich und später auch das Gegentor in Verlängerung. Und zu Hause wurde eine 1:0-Führung in doppelter Unterzahl verspielt (1:2-Zwischenstand).

Was sagt Bad Nauheims Trainer Kreutzer: „Wir müssen bereit sein, müssen die Zweikämpfe gewinnen. Das ist uns in Kaufbeuren nur für 48 Minuten gelungen. Dresden hatte auch etwas gutzumachen. Chancen gegen Heilbronn hatten die Eislöwen ausreichend.“ mn

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