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James Burton und Terry Blackwood (beide rechts) geben schon zur Pressekonferenz fleißig Autogramme.

14th European Elvis-Festival

Bad Nauheim ab heute Tür an Tür mit Elvis

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Das 14th European Elvis-Festival startet heute in Bad Nauheim. Zeitzeugen berichten über ihre Begegnungen mit Elvis Presley, dem King of Rock’n’Roll.

„Er hat für seine Fans gelebt. Die Menschen haben ihn aber nicht nur für seine Musik geliebt, sondern auch für seine Menschlichkeit“, sagt Zeitzeuge Terry Blackwood zum Phänomen Elvis Presley. Blackwood war zwölf Jahre alt, als er Elvis bei einem Gospel-Konzert in einer Kirche das erste Mal traf.

Später wurde er Mitglied der legendären „Imperials“, jenes Background-Chors, den Elvis 1969 als Nachfolger der Jordanaires für seine legendären Las-Vegas-Shows und Tourneen engagiert hatte. Zum Elvis-Festival ist der Musiker nun zum ersten Mal in Bad Nauheim auf der Bühne zu bewundern. Gekommen ist er nicht alleine: Auch James Burton und Glen D. Hardin, beides Mitglieder der TCB-Band, zählen zu den Ehrengästen des Festivals – nicht nur für die Stadt Bad Nauheim eine große Ehre. In Kooperation mit Deutschlands größtem Fanclub, der Elvis-Presley-Gesellschaft, hat die Stadt wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Stolz sind die Veranstalter auch auf ihren Gast Sam Thompson, Elvis’ einstigen Leibwächter. Und der hat 1973 direkt neben dem King und seinem Anwesen Graceland in einem eigenen Haus gelebt. Alle Ehrengäste gewährten nun im Hotel Dolce einen Rückblick an die Zeit mit Elvis. Thompson war ganz nah dran am King, erinnert sich an viele Situationen.

„Frauen mit langen Fingernägeln“, beschreibt Thompson die weiblichen Fans jener Zeit, die ihrem Idol nahe sein wollten. „Und Elvis hat es geliebt, für seine Fans aufzutreten.“ Rock’n’Roll wird ab heute drei Tage lang zum Lebensgefühl einer ganzen Stadt! Bis zum Sonntag feiern Gäste aus der ganzen Welt beim 14th European Elvis- Festival ihr großes Idol Elvis Presley mit namhaften Cover-Bands, Kino-Sessions, Cadillac-Korso, Modenschau und vielen weiteren Höhepunkten.

Bringt zum Festivalauftakt schon die Elvis-Partynacht die Fans in Hochstimmung, dürfen sich Festivalbesucher am Samstagabend auf die hochkarätige Bühnenshow mit den Ehrengästen freuen: Mit der TCB-Band stehen einmal mehr die legendären Vollblut-Musiker, die Elvis bei seinen Live-Auftritten zwischen 1969 und 1977 begleiteten, auf der Bühne des Jugendstiltheaters im Hotel Dolce. Begeisterten James Burton (Gitarre), Glenn Hardin (Piano) und Ronnie Tutt (Schlagzeug) bereits 2013 die Fans, erwartet Festivalbesucher dieses Jahr ein fulminantes „Comeback“ der Band: Gemeinsam mit Dennis Jale, dem international gefeierten österreichischen Rock-Entertainer, werden Burton und Hardin auf der Bühne stehen.

Auch ohne TCB-Schlagzeuger Ronnie Tutt, der dieses Jahr wegen einer Tournee mit Neil Diamond leider verhindert ist, vermittelt das Konzert unmittelbar die explosive Power der legendären Shows des „King“ – zumal mit Dennis Jale ein musikalisches Multitalent die Bühne rockt, dessen Stimme die Hits seines großen Vorbilds herausragend interpretiert. „Elvis war über alle Maßen begabt“, so Jale. „Er hat viele Musiker inspiriert, von den Beatles bis hin zu Bon Jovi.“ Als Backgroundsinger, aber definitiv nicht im „Hintergrund“ ihrer gefeierten Musiker-Kollegen treten „The Imperials“ dieses Jahr gleich zweimal auf. Das gemeinsame Konzert mit der TCB-Band am Samstagabend ist bereits ausverkauft, sagt Maria Hesterberg, die Vorsitzende der Elvis-Presley-Gesellschaft.

Im Anschluss an das Konzert stehen die Legenden von Elvis’ Band und Backup-Chor den Fans zur Autogrammstunde im Kursaal zur Verfügung. Weitere Konzerte stehen am Sonntag auf dem Programm, ein Gospel-Konzert mit „The Imperials“ ab 11 Uhr sowie ab 15.30 Uhr ein Konzert mit der TCB-Band und Dennis Jale. Fans sollten sich auch die Talkshow mit den Ehrengästen vormerken, die ab 13 Uhr im Kursaal stattfindet.

Dann wird Sam Thompson noch einiges berichten. Vielleicht erzählt er auch noch etwas über Priscilla Presley, die ihren späteren Ehemann Elvis ja bekanntlich in Bad Nauheim kennenlernte. „Vor drei Jahren war sie inkognito in Bad Nauheim“, verriet er. „Sie hat an seinem früheren Wohnhaus in der Goethestraße geklingelt, es hat sie aber niemand hereingelassen.“

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