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Rote Teufel treten auf der Stelle

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Daheim hui, auf fremdem Eis pfui: So reicht es für die Cracks on Petri Kujala bislang nur zu einem Mittelplatz.

Die Roten Teufel bleiben sich treu: Mit 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) gewannen die Schützlinge von Trainer Petri Kujala gegen den SC Riessersee auch ihr zweites Heimspiel der neuen DEL2-Saison – um dann mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) bei den Freiburger Wölfen auch ihr zweites Gastspiel auf fremdem Eis in den Sand zu setzen. Summa summarum macht das bis jetzt Platz eins in der Heimtabelle sowie den 14. und letzten Platz in der Auswärtsstatistik. Die „echte“ Tabelle weist die Badestädter nach vier Partien als Tabellenachten aus.

Vor 2080 Zuschauern hatten die Bad Nauheimer ihre Fans gegen den SC Riessersee ganz lange auf die Folter gespannt. Erst zwölf Sekunden vor Schluss machte dann Andreas Pauli mit einem Treffer ins leere Garmischer Tor alles klar. „Meine Jungs haben alles gegeben“, lobte Trainer Kujala, „es war ein Spiel mit hüben wie drüben nur wenigen großen Torchancen, in dem wir clever vetrteidigt haben.“ Und Goalie Mikko Rämö tat ein Übriges, um den zweiten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen.

Nach dem torlosen Startdrittel war es Radek Krestan, der den ebenso stark haltenden Sharipov im Riesserseer Kasten zum 1:0 (29.) überwand. Eine starke Nauheimer Defensive gestattete den Gästen so gut wie keine Torgelegenheit. Dann war es Alanov, der exakt 1,4 Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts das 2:0 markierte. Beck gelang dann überraschend das 2:1 (50.), woraufhin die Garmischer neuen Mut fassten – an Rämö gab es aber für Rimbeck und Beck kein Vorbei mehr. Bis dann nur noch 12 Sekunden zu spielen waren . . .

Guryca pariert Penalty

Die folgende 2:5-Niederlage in Freiburg wertete Kujala als verdient: „Wir konnten einfach nicht genügend Zug zum Tor entwickeln. Mit unnötigen Scheibenverlusten haben wir Freiburg auf die Siegerstraße verholfen.“ An Jan Guryca, der sogar einen Penalty von Freiburgs Verteidiger Enrico Saccomani parieren konnte, lag die zu hoch ausgefallene Niederlage nicht.

Durch Dusan Frosch (13.) und Radek Krestan (35.) konnten die Hessen die zweimalige Führung des EHC Freiburg (Kästle/5., Saccomani/30.) wettmachen, ehe Meyer direkt von der Strafbank kommend auf Herm passte und den EHC ein drittes Mal (39.) in Front brachte. Klar, Bad Nauheim setzte im Schlussdrittel noch einmal alles auf eine Karte – und rannte prompt in einen Konter, den Haluza zum vorentscheidenden 4:2 (58.) abschloss. Linsenmaier packte sogar noch das 5:2 (59.) für die Wölfe drauf. Kujala: „Wir habenalles versucht, aber die rechte Torgefährlichkeit konnten wir dabei dennoch nicht entwickeln.“ gg

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