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47. Rosenfest startet

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Von: Petra Ihm-Fahle

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Vorfreude auf das Fest, hier mit Bürgermeister Klaus Kreß, Prinzessin Hannah Müller, Rosenkönigin Sophia Felver, Prinzessin Ella Falk und Ortsvorsteher Markus Philipp. © Petra Ihm-Fahle

Bad Nauheim-Steinfurth (ihm). Ein bisschen Nervosität, gemischt mit großer Vorfreude. So war die Stimmung, bevor das 47. Steinfurther Rosenfest gestern im großen Zelt unter der Moderation von Julia Nestle startete.

»Dem Fest schaue ich sehr positiv entgegen«, sagte Ortsvorsteher Markus Philippi im Gespräch mit dieser Zeitung. Auch die Steinfurtherinnen und Steinfurther hätten ihm das gespiegelt. Die Tische waren gut mit Menschen gefüllt, als es auf der Bühne mit dem Blasorchester Nieder-Mörlen losging. Bürgermeister Klaus Kreß begrüßte eine lange Liste an Ehrengästen, ehe er feststellte: »Es verspricht, ein begeisterndes Fest zu werden.« Parlamentschef Oliver von Massow sprach über die besondere Wirkung der Rose, die einen Zauber auf die Menschen ausübe und eine starke Symbolkraft habe. Landrat Jan Weckler dankte der gesamten Dorfgemeinschaft, die zusammenstehe, um das Ereignis zu ermöglichen. Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik blickte auf ihre Kindheit zurück, in der sie das Rosenfest schon faszinierend fand. Als Schirmherr fungierte der Schriftsteller und Kabarettist Dietrich Faber, da die Organisatoren einen nicht politischen Akzent setzen wollten. Insofern passte es, als Faber ein Stück aus dem Buch »Die Welt der Rose« von Albert H. Rausch alias Henry Benrath vortrug. Darin beschrieb Rausch eindrucksvoll eine Wanderung zu den Steinfurther Feldern.

Ein Beitrag aus dem Gebiet der Botanik kam von Dr. Renate Neumann-Schäfer (Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde). Sie ging auf das veränderte Klima ein und hatte eine gute Botschaft. Die Rose hat demnach die Fähigkeit, mit diesen Bedingungen gut zurechtzukommen, da sie eine Tiefwurzlerin ist: »Wir haben eine Pflanze, deren Zukunft eine rosige ist.«

Schließlich traten Rosenkönigin Sophia Felver und ihre Prinzessinnen Ella Falk und Hannah Müller aufs Podium. »Ich freue mich von Herzen, dass so viele Menschen aus allen Teilen des Landes und über die Grenzen hinaus zur heutigen Eröffnung kommen«, strahlte die Königin. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Chor der Rosendorfschule, der Regenbogenchor und der Chor Hingehört.

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