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Akrobatik in luftiger Höhe

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Von: red Redaktion

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Der Traum vom Fliegen: Mit ihren akrobatischen Leistungen beeindruckten die Artistinnen und Artisten der Walddorfschule ihr Publikum. © pv

Bad Nauheim (pm). Als nach zwei Stunden alle jungen Artisten auf der Bühne den kaum enden wollenden Applaus der Zuschauer entgegennahmen, waren im großen Saal der Freien Waldorfschule Wetterau nur strahlende Gesichter zu sehen: »Zufriedene Künstler, glückliche Trainer und begeisterte Zuschauer hatten wieder einen mitreißenden Auftritt der Circus-AG miteinander erlebt«, berichtet die Schule in einer Mitteilung

Insgesamt 98 Mädchen und Jungen aus den Klassen eins bis acht zeigten, wofür sie hart trainiert hatten. Baten die Zirkusdirektoren nach dem Einmarsch aller beteiligten Artisten um einen tosenden Applaus, um den jungen Akteuren die Nervosität zu nehmen und sie zu unterstützen, war während der Vorstellung keine Aufmunterung mehr notwendig. Sofort bei der ersten Nummer an den Vertikaltüchern sprang der Funke über, die Zuschauer klatschten und einige Münder standen vor Staunen offen.

Mit der Vielfalt des Programmes und den dargebotenen Kunststücken verzauberten die jungen Künstler das Publikum, wobei der Begriff »verzaubern« auch wörtlich zu nehmen war. Ein junger Magier machte mit seinem Kartentrick deutlich, dass man sich mit ihm lieber nicht auf eine Pokerpartie einlassen sollte. Die Clowns zeigten, dass sie nicht nur Späße machen, sondern auch Pyramiden bauen können. Die Parcoursläufer zeigten immer waghalsigere Sprünge über den Cube.

Balanceakt auch auf dem Hochrad

Auf dem Boden blieben auch die Einradfahrer, die während des Balanceaktes sogar auf dem Hochrad noch diverse Kunststücke zeigten. Gleiches galt für die Akrobaten, die bewiesen, dass wagemutige Haltefiguren sehr anmutig und immer mit einem Lächeln verbunden möglich sind. Die Luftakrobaten zeigten, dass man auch zu dritt in einem Ring in der Luft mit viel Körpergefühl verbundene Kunststücke darbieten kann.

Dem wollten die Künstler an den bunten Vertikaltüchern mit ihren Abfallern von hoch oben in Richtung Bühnenboden nicht nachstehen. Mit noch mehr Tempo rutschten die Artisten an der Vertikalstange Millimeter bis an den Bühnenboden nach unten und ließen den Zuschauern den Atem stocken.

Auch auf dem Trapez ging es hoch her. Die ruhige Phase, bei der die acht Künstlerinnen in andere Sphären entführten, hielt nicht lange an, denn schon begannen die Jungen mit den Diabolos und die Jongleure, die Bühne zu rocken. Kraft und Anmut zeigten die Künstler an den Strapaten (in der Luftakrobatik verwendete Bänder) und wurden dabei drehend in die Höhe gezogen.

Man konnte der Vorstellung nicht anmerken, dass die Halle lange für das Training geschlossen war: »Alle sind über sich hinaus gewachsen.« Hinter der Bühne verbarg sich ein großes Team von Technikern und Umbauhelfern, allesamt Oberstufenschüler und Ehemalige.

Nun freuen sich alle auf die im Juli wieder stattfindenden Vorstellungen des Varieté Voilà. Da werden dann die Trainer der Circus-AG und Ehemalige zu bestaunen sein.

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