Nach der Silvesternacht ziehen die Krankenhäuser in Friedberg und Bad Nauheim Bilanz. (Symbolbild)
+
Nach der Silvesternacht ziehen die Krankenhäuser in Friedberg und Bad Nauheim Bilanz. (Symbolbild)

Silvesternacht

Alkoholvergiftungen und Platzwunden: Krankenhäuser in Friedberg und Bad Nauheim ziehen Bilanz

  • Vonred Redaktion
    schließen

Nach der Silvesternacht ziehen die Notaufnahmen der GZW-Krankenhäuser in Friedberg und Bad Nauheim Bilanz.

Wetteraukreis – Von ruhig bis turbulent: Am Neujahrstag zogen die Notaufnahmen der Krankenhäuser des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW) in Friedberg und Bad Nauheim ganz unterschiedliche Bilanzen für die Silvesternacht.

„Bei uns war es ruhig“, berichtet Diana Siegler, Pflegekraft in der Notaufnahme des Bürgerhospitals Friedberg. Während des Tages waren unter anderem drei Covid-Fälle gekommen, doch nach der Dämmerung bis in die Morgenstunden steuerten nur noch sechs Patienten die Notaufnahme an, wobei das Spektrum der Symptome von übermäßigem Alkoholgenuss über Magen-Darm-Infekt bis zur Lungenentzündung (ohne Covid) reichte.

Notaufnahme im Krankenhaus Bad Nauheim: Turbulenter Jahresanfang

Ganz anders im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim. „Hier war es sehr turbulent“, fasst Iris Mahlik, Stationsleiterin der Notaufnahme, kurz und bündig zusammen. Dahinter verbergen sich etliche Platzwunden, teils bedingt durch Stürze, als deren Gründe wiederum zu tiefe Blicke in Glas oder Flasche beziehungsweise Stolpern auf unebenem Boden angegeben wurden.

Sechs Personen unterschiedlichen Alters mussten wegen toxischen Alkoholgenusses behandelt werden. Dazu kamen die alltagsüblichen internistischen Probleme wie Patienten mit Bluthochdruck oder dem Verdacht auf Herzinfarkt. (red)

Auch die Feuerwehren aus Friedberg und Bad Nauheim ziehen zur Silvesternacht Bilanz.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare