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Corona-Warnstufe »Gelb« in den GZW-Kliniken

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Von: red Redaktion

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Bad Nauheim (hed/pm). Nicht nur wegen der Waldbrandgefahr steigen die Warnstufen: Wegen steigender Fallzahlen auf den Corona-Stationen schalten die drei Akutkrankenhäuser des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW) in Bad Nauheim, Friedberg und Schotten von »Grün« auf »Gelb«. Im Rahmen des vom Land eingeführten Informations- und Meldesystems können damit im Bedarfsfall auch positiv getestete Mitarbeiter/innen bei Symptomfreiheit freiwillig zum Dienst antreten, wie das GZW mitteilt.

Am Uniklinikum Gießen gibt es deswegen Kritik aus der Belegschaft und von Verdi (Seite 37).

Das eigens installierte hessische Informations- und Meldesystem »Notfallbetrieb in Kliniken in der Covid-19-Pandemie« ist vierstufig angelegt und soll Auskunft geben über die Behandlungskapazität und über die Situation der Funktionalität sowie über bestehende personelle, technische, bauliche und infrastrukturelle Einschränkungen jedes Krankenhauses. Die Klassifikation einer Klinik als »grün« signalisiert den Ablauf der medizinischen Versorgung (für Covid- ebenso wie für Nicht-Covid-Patienten) ohne Überlastungen oder Einschränkungen. Liegt dagegen für mehr als 48 Stunden eine starke Belastung vor, sei es durch eine die Belastungsgrenze überschreitende Zahl von Covid-19-Patienten/innen oder durch eine andere starke Inanspruchnahme der Ressourcen, und wird dadurch neben der Regelversorgung die Behandlungskapazität beeinträchtigt, haben die Krankenhäuser sich gegenüber dem Ministerium als zur »Stufe Gelb« zugehörig einzuordnen. In einem Erlass vom 2. März 2022 hatte das hessische Sozialministerium zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung verfügt, dass ab der Einstufung in die Kategorie »Gelb« der freiwillige Einsatz positiv getesteter Mitarbeiter/innen bei Symptomfreiheit zulässig ist.

»Die Situation in unseren Häusern hatte sich im Spätfrühling und Frühsommer entspannt. Inzwischen - bedingt vor allem durch die Virusvarianten - spitzt sich die Situation rasant zu«, sagt GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann. Im Interesse der Patientinnen und Patienten müsse man sich darauf vorbereiten, alle gegebenen Möglichkeiten zu nutzen, um die adäquate medizinische Versorgung zu gewährleisten. »Unser besonderer Dank gilt unseren engagierten und motivierten Pflegekräften, die Tag für Tag mit Empathie und Fürsorge ihr Bestes geben.«

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