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»Dzén dobry heißt guten Tag!«

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Von: red Redaktion

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Vor der Fahrt zurück nach Warschau: Abschied der deutsch-polnischen Austauschgruppe der Ernst-Ludwig-Schule nach einer ereignisreichen Woche. © pv

Bad Nauheim (pm). Im Fahrtenangebot der Ernst-Ludwig- Schule gibt es schon lange ein Austauschangebot ins englisch- und französischsprachige Ausland. Seit diesem Jahr besteht ein neues Angebot für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen: Ein Austausch zwischen der ELS und einer Montessori-Schule in Warschau. Hier geht es weniger ums Sprachenlernen, sondern vor allem um die interkulturellen Erfahrungen.

Diese Chance nahmen nun erstmals 13 Schüler der ELS wahr.

»Beinahe zwei Jahren haben wir versucht, einen Austausch zu organisieren und immer wieder hat Spielverderber Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht«, sagt Andrea Jung-Mack, die Initiatorin. Nun hat es geklappt: 13 Schüler aus Warschau kamen nach Bad Nauheim. Wie bei solchen Programmen üblich, wurden die Jugendlichen von den Familien ihrer Partner aufgenommen. Der Rückbesuch der deutschen Jugendlichen ist für das nächste Schuljahr geplant. »Guten Tag« können sie auf polnisch schon sagen: »Dzén dobry«.

Das Lehrerteam Christian Iflazoglu, Andrea Jung-Mack und Maria Christin Schachl der ELS hatte bei der Vorbereitung darauf geachtet, dass die Jugendlichen das Programm für ihre polnischen Gäste im Wesentlichen selbst bestimmen. »Gerade für diese Schülergeneration, deren soziale Kontakte zwei Jahre durch die Corona-Maßnahmen beschränkt waren, ist dieser Freiraum wichtig«, betont Schulleiterin Uta Stitterich. Um dieses Konzept umsetzen zu können, war die Unterstützung des Jugendzentrums Junity in Friedberg hilfreich. Einrichtungsleiter Lukas Hölzinger sowie dessen Nachfolgerin Simone Junker stellten die räumlichen, materiellen und personellen Ressourcen des Jugendzentrums kostenlos zur Verfügung. Nicht nur sämtliche Vorbereitungstreffen fanden im Junity statt - einen ganzen Tag hielten sich die deutschen und polnischen Jugendlichen dort auf, um zu frühstücken, zu kochen, Volleyball, Tischtennis oder Billiard zu spielen, ein T-Shirt-Logo zu entwerfen oder um zu chillen. Gleichwohl achteten die Jugendlichen auch darauf, dass die polnischen Partner auch etwas von ihrer Heimat kennenlernen.

Einen herzlichen Empfang gab’s von Bürgermeister Klaus Kreß samt Team im Rathaus.

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