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GZW-Krankhäuser: Noch kein Corona-Positiver im Einsatz

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Von: David Heßler

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Wie sieht die Corona-Lage in den GZW-Krankenhäusern in der Wetterau und in der Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik aus? Die WZ hat nachgefragt - auch wegen einer Regelung am GZW.

Corona positiv und trotzdem im Krankenhaus arbeiten - seit einigen Tagen ist das in den GZW-Einrichtungen in Bad Nauheim, Friedberg und Schotten bei Symptomfreiheit erlaubt - der Grund: Personalengpass und das Umschalten der Corona-Warnstufe von Grün auf Gelb. Wie es am Dienstag vonseiten des GZW hieß, seien bisher aber keine positiv getesteten Mitarbeiter in einem der Krankenhäuser eingesetzt worden. Müssen aufgrund der angespannten Personallage geplante Operationen verschoben werden? Ist die Regelversorgung der Patienten aktuell gefährdet? »Nein, und wir sorgen bestmöglich dafür, dass es dabei bleibt«, lautete die Antwort.

Weniger angespannte Lage an der Kerckhoff-Klinik

Wie sieht die Situation an der Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik aus? »Nicht erst seit Beginn der Pandemie haben wir - wie viele andere Krankenhäuser auch - mit Personalengpässen zu kämpfen, dies jedoch auf einem vergleichsweise moderaten Niveau. So haben wir in der aktuellen Welle auch mit coronabedingten Ausfällen zu tun. Dies führt oft zu einer starken Belastung der verbleibenden Mitarbeitenden und kann in bestimmten Fällen gegebenenfalls unsere Kapazitäten für die Patientenversorgung beeinträchtigen«, erläutert Prof. Hossein-Ardeschir Ghofrani, Ärztlicher Geschäftsführer der Klinik. Auf die Frage, ob der Einsatz corona-positiver Mitarbeiter eine Option wäre, antwortet er: »Derzeit ist die Personalsituation in der Kerckhoff-Klinik insoweit beherrschbar, dass die bereits an den Uni-Kliniken in Gießen und Frankfurt eingesetzten Maßnahmen bei uns noch nicht notwendig sind. Diesbezüglich werden wir jedoch unser bisher sehr gut funktionierendes hauseigenes Hygienekonzept regelmäßig kritisch neu bewerten.« Die Zahl der Patienten, die mit oder wegen Corona stationär in der Kerckhoff-Klinik behandelt werden, steige seit Wochen langsam an, teilt Ghofrani mit. Wegen eher milden Krankheitsverläufen seien sie weit überwiegend auf der Isolierstation untergebracht. Die Klinik halte aber ein Bettenkontingent entsprechend den Vorgaben des Hessischen Sozialministeriums bereit, um ihren Beitrag zur Versorgung von Coronapatienten zu gewährleisten.

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