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Materialkosten bis Verkehrsentlastung

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Von: red Redaktion

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Bürgermeister Klaus Kreß empfängt die SPD-Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik, die selbst in Bad Nauheim wohnt. © pv

Bad Nauheim (pm). Im Rahmen ihrer Antrittsbesuche hat die Wetterauer SPD-Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik den Bad Nauheimer Bürgermeister Klaus Kreß besucht. Neben den aktuellen politischen Herausforderungen tauschten sie sich insbesondere über die künftigen Entwicklungen und Projekte der Stadt Bad Nauheim aus.

Kreß teilte mit, dass der Preisanstieg bei Baumaterial auch für die Stadt Bad Nauheim eine Herausforderung darstelle. Davon seien große Projekte wie der Bau der neuen »Sprudelhof Therme« betroffen, vor allem aber kleinere Baumaßnahmen. »Für einige kleinere Aufträge bleiben die Angebote ganz aus oder erweisen sich als unwirtschaftlich für unsere Stadt«, erläuterte Kreß.

Gut durch Pandemie gekommen

Trotzdem entwickelt sich Bad Nauheim stetig weiter, zahlreiche Projekte wie der Neubau der Therme, die Optimierung des Stadtbusses, die Schaffung von Wohnraum oder auch Pläne zur Zukunft des Eisstadions laufen parallel. All das seien große Vorhaben, die nicht so einfach gleichzeitig zu stemmen seien. Bad Nauheim erhält dabei auch Unterstützung durch einige Förderprogramme. Pawlik befürwortet es, dass sich die Bad Nauheimer Verwaltung um einen engen Austausch mit Fördermittelberatern kümmert und bereits von einigen Förderprogrammen profitiert. »Die Entwicklung lebendiger Innenstädte ist wichtig, auch wenn dies gleichzeitig finanzielle Investitionen mit sich bringt. Um die Vielfalt in den Innenstädten wahren zu können, müssen wir sie zukunftsfähig entwickeln. Das ist eine finanzielle Belastung für die Kommunen, aber es wird sich auszahlen. Mit Fördermitteln von Bund und Land kann die Belastung abgemildert werden. Bereits jetzt zeigt sich: In Bad Nauheim stehen alle Weichen auf Zukunft!«, sagte Pawlik. Durch das Förderprogramm »Zukunft Innenstadt« des Landes sollen in Bad Nauheim unter anderem Co-Working-Räume und sogenannte Pop-Up-Läden entstehen, berichtete Bürgermeister Kreß.

»Bad Nauheim ist gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Besonders froh bin ich, dass die Zahl der Touristinnen und Touristen nun wieder steigt und sich auch bei unseren Hotels und Gaststätten bemerkbar macht«, freute sich Kreß. Natalie Pawlik, die selbst in Bad Nauheim wohnt, betonte, sie sei glücklich darüber, dass es nicht zu einer großen Welle an Ladenschließungen gekommen sei, so dass die Innenstadt noch immer ein belebter und beliebter Ort sei. Die vielen Hilfsprogramme der Stadt, des Landes und des Bundes hätten dabei ihre Wirkung gezeigt.

Ein wichtiges Anliegen des Bürgermeisters ist zudem die Verkehrssituation in der Innenstadt. Vor allem bei schönem Wetter seien Park und Innenstadt sehr gut besucht. Die Herausforderungen hierbei seien vor allem das große Verkehrsaufkommen und die Parkplatz-Situation in der Nähe der Innenstadt.

Kreß setzt auf Bus-Anbindung

»Dafür haben wir eine Lösung gefunden, die das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt reduziert und gleichzeitig gut für unsere Umwelt ist: den Ausbau des ÖPNV. Durch eine Stadtbuslinie, die regelmäßig die Innenstadt anfährt, können wir eine attraktive, klimafreundliche Alternative zum Auto schaffen«, erläuterte Kreß. Die Beratungen über die Weiterentwicklung des Stadtbusses laufen derzeit in den zuständigen Gremien.

Pawlik machte deutlich: »Bad Nauheim ist eine wunderschöne Stadt, in der ich sehr gerne lebe. Ich bin froh, dass Bürgermeister Kreß diese tolle Stadt zukunftsfähig aufstellt, damit Bad Nauheim auch in vielen Jahren noch ein schöner Wohn-, Einkaufs- und Urlaubsort ist. Dabei möchte ich ihn gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten als Bundestagsabgeordnete unterstützen.«

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