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Mit Cello und Violine: Punkrock trifft Beethoven

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Von: red Redaktion

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Kleine Sensation: Die vier Musiker spielen Musik von Led Zeppelin, Beethoven, und Michael Jackson in einem klassischen Streichquartett. © pv

Bad Nauheim (pm). Vier Musiker aus vier Nationen, die mit atemberaubender Spielfreude Led Zeppelin, Beethoven, Punkrock und Michael Jackson in einem klassischen Streichquartett vereinen und so den Begriff »Kammermusik« neu definieren. Das zeichnet das Feuerbach-Quartett aus. Und was sie können, werden sie unter dem Titel »Brahms - Britten - Beatles« bei der Kammerkonzertreihe der Stadt am Sonntag, 10.

April, um 16 Uhr im großen Saal der Trinkkuranlage präsentieren. Zu den Beatles wird gesungen, zu Ed Sheeran geklatscht, zu Rammstein gepfiffen.

Das Feuerbach-Quartett hat ein Konzertprogramm zusammengestellt, das eine Symbiose herstellt aus der bewährten Kammermusiktradition eines Johannes Brahms, der mit seinem 1. Streichquartett präsent ist - dann dem 1913 geborenen Benjamin Britten und seiner nicht sehr häufig auf den Klassik-Spielplänen zu findenden »Simple Symphony«, die 1934 bezeichnenderweise von einem Schulorchester uraufgeführt wurde - und zu guter Letzt der führenden Repräsentanten der vom sogenannten E-Musik-Publikum oft zu Unrecht belächelten, sogenannten leichten Musik der 2. Hälfte des 20 Jahrhunderts - der Beatles.

Die Beatles, deren Musik heute ohne »Stocken« klassisch genannt werden muss und die von den größten Orchestern der Welt seit 50 Jahren - eben - populär gehalten wird.

Die Mitglieder des Quartetts studierten gemeinsam an der Nürnberger Musikhochschule - heute unterrichten sie als Dozenten und sind Juroren bedeutender Wettbewerbe. Was als Idee begonnen hatte, ist heute mit jährlich mehr als 100 Engagements wahrlich eine kleine Sensation auf den Konzertbühnen Europas.

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