Rad-Expertin mahnt Rücksichtnahme an

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Bad Nauheim (pm). Das Thema Radverkehr in Bad Nauheim stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirates, wozu Vorsitzende Hans-Ulrich Halwe die Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Therese Dahlke, eingeladen hatte. In besonderer Weise wies sie auf die erschwerten herbstlichen Bedingungen für Radfahrer hin, wozu die Lichtverhältnisse und fallendes Laub gehörten.

Es sei von entscheidender Bedeutung, dass das Laub auf Radwegen frühzeitig beseitigt werden müsse, bevor es sich bei Regen zu einer riskanten rutschigen Masse entwickle. Den Radfreunden empfahl Dahlke bunte Sicherheitswesten.

Im Gespräch wurde immer wieder die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer angemahnt, auch im Hinblick auf die Geschwindigkeit von E-Bikes, die für ältere Fußgänger ein riskanter Faktor sei. Die Straße gehöre allen, das verlange auch von allen Rücksicht und Respekt, sagte Dahlke abschließend.

Der Vorsitzende des Sozialausschusses, Steffen Hensel, wies mit Nachdruck auf die Aufgabe der Daseinsfürsorge für Demenzkranke hin. Auch der Seniorenbeirat sei hier die Stimme der Schwachen und ihrer Angehörigen.

Der zweite Vorsitzende des Seniorenbeirates, Dr. Ulrich Becke, forderte das Gremium auf, bei den Beratungen über eine neue Geschäftsordnung und auch gegenüber dem Magistrat unbedingt dafür Sorge zu tragen, dass alle Seniorinnen und Senioren Bad Nauheims in Zukunft das aktive und passive Wahlrecht für dieses Gremium erhalten. Die Situation aller alten Menschen, unabhängig von deren Herkunft und Staatsangehörigkeit, sei von den gleichen Faktoren geprägt: Rückzug aus der Arbeitswelt mit allen sozialen Folgen, Mobilitätseinbuße und Gesundheitsprobleme. Halwe schlug vor, die Wahl zum Seniorenbeirat beim nächsten Mal auf den Tag einer größeren allgemeinen Wahl zu legen, um die Wahlbeteiligung und das öffentliche Interesse an diesem Gremium zu erhöhen.

Mit Sorge blickt der Seniorenbeirat auf die Corona-Situation. Die Pläne des Wetteraukreises für ein Impfzentrum in Wölfersheim fanden große Anerkennung.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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