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Schach-Pokal für fünften Platz

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Von: red Redaktion

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Stolz mit Pokal: Schachtrainer Ralf Stehning mit seiner bei den hessischen Meisterschaften im Schulschach erfolgreichen Mannschaft. © pv

Bad Nauheim (pm). Mit einem fünften, einem achten und einem elften Platz sind die Schachmannschaften der Sankt-Lioba-Schule von den hessischen Meisterschaften im Schulschach zurückgekehrt. Die Schule beteiligte sich dieses Jahr mit drei Mannschaften in den Wettkampfklassen II, III und IV an der in Karben ausgetragenen Endrunde.

Erst seit acht Monaten dabei

Geradezu heldenhaft kämpften Julius Ulowetz, Philip Olsen, Erik Guntermann, Julian Beine, Max Schweer und Maximilian Obrecht in der Wettkampfklasse II, wie es in einer Pressemitteilung der Schule heißt. Anders als in den übrigen Wettkampfgruppen wurde hier in Sechser-Mannschaften gespielt. Die Sankt-Lioba-Schule startete furios mit einem 5:1 gegen die Freie Christliche Schule aus Frankfurt und hätte gegen den späteren Turniersieger aus Offenbach sogar gewinnen können. Leider ging das entscheidende Spiel an Brett 2 in hektischer Zeitnot verloren.

Die Spiele gegen Hanau und Bad Hersfeld gewann das Team mit 4:2 und 3,5:2,5. In der letzten Runde erwies sich das Grimmelshausen-Gymnasium aus Gelnhausen als übermächtig. Schlussendlich erlangte die Lioba-Mannschaft mit dem fünften Platz aber immerhin noch einen beeindruckenden Pokal.

In der Wettkampfgruppe IV kämpften 15 Mannschaften in fünf Runden gegeneinander. Nachdem die Lioba-Schule, vertreten durch Philipp Greiner, Zhang Xiao Feng, Aaron Pompetzki, Karin Wörner und Niclas Schreier, einen sehr guten Start hinlegte und gegen Hanau gewinnen konnte, holten sie anschließend noch dreimal ein Unentschieden und mussten sich nur einmal geschlagen geben. Insgesamt belegte die Bad Nauheimer Schule in dieser Gruppe einen beachtenswerten achten Platz, denn die Lioba-Mannschaft war mit drei Spielern gestartet, die erst vor acht Monaten in der Schach-AG in die faszinierende Welt des Schachspiels eingetaucht sind.

In der Wettkampfgruppe III spielten 16 Mannschaften um die Pokale. Auch in dieser Gruppe startete die Lioba-Schule (Julian Greif, Maximilian Obrecht, Niclas Schreier, Nicole Wörner und Simon Schäffler) sehr gut und besiegte die Freie Christliche Schule aus Frankfurt mit 4:0.

In der zweiten Runde mussten die Liobaner gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Oberursel antreten, konnten die Partien lange ausgeglichen gestalten, mussten sich aber am Ende dem Gegner mit 1:3 geschlagen geben. In dem sehr stark besetzten Turnier belegte die Mannschaft aus der Kurstadt am Ende den elften Platz.

Insgesamt sei die Leistung der Lioba-Schülerinnen und -Schüler nicht hoch genug einzuschätzen, heißt es weiter. Denn in diesem Teilnehmerfeld waren fast ausschließlich Vereinsspieler am Start, die zum Teil schon FIDE-Normen für den Titel eines internationalen Meisters besitzen.

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