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Themen reichen vom Friedhofspark bis zum Eisstadion

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Von: red Redaktion

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Die Freien Wähler suchen den Dialog mit den Bürgern - diesmal im Stadtteil Nieder-Mörlen, wo man sich im alten Ortskern eingefunden hat. © pv

Bad Nauheim (pm). Die Sommertour der Freien Wähler Bad Nauheim hat nach den Veranstaltungen in der Kernstadt und in Rödgen/Wisselsheim nun in Nieder-Mörlen haltgemacht. Zahlreiche Gäste wurden im ehemaligen Gasthaus »Zur Sonne« begrüßt, darunter Bürgermeister Klaus Kreß. Der Dank der Freien Wähler galt Gastgeberin Annette Lüder, die den Platz in der Mitte des alten Dorfkerns für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte und Frank Berger, der am Grill für einen Imbiss sorgte.

Der Nieder-Mörler Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler begrüßte die Gäste und übergab an den Vorsitzenden der Freien Wähler, Markus Theis. Die Besucher hatten auch die Gelegenheit, dem Bürgermeister Fragen zu stellen. Dabei kamen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die bereits angekündigten und durchgeführten Maßnahmen zur Energieeinsparung in Bad Nauheim zur Sprache.

Harte Zeiten wegen der Energiepreise

Kreß machte deutlich, dass es preislich gesehen 2023 noch wesentlich schwieriger werde, da auch die Stadt die deutlich höheren Energiepreise zu zahlen habe, und dies bedeute mindestens 100 Prozent mehr für Gas und ebenfalls wesentlich höhere Kosten für Strom. Insofern gehe es nicht nur darum, grundsätzlich Energie zu sparen, weil diese eben ein knappes Gut sei, sondern auch darum, dass die Kosten für die Stadt einigermaßen unter Kontrolle gehalten werden.

Daneben waren auch die »Sprudelhoftherme«, bei der man glücklicherweise die Baupreissteigerungen noch nicht so zu spüren bekomme, ein Thema, wie auch das Krankenhaus und dessen Neubau.

Auch der mögliche Bau eines neuen Eisstadions war ein Gesprächsthema, wobei der Bürgermeister deutlich hervorhob, dass es derzeitig keinen Beschluss gebe, dieses Eisstadion zu bauen, sondern dass es sich bisher lediglich um eine Absichtserklärung für einen möglichen Standort handele. Dies sei der Anteil, den die Stadt erfüllen könne, nun müsse der EC mögliche Investoren und sonstige andere Geldquellen finden, ein funktionsfähiges Geschäftsmodell mit diesen entwickeln und dann auch konkrete Zahlen auf den Tisch legen.

Es sei deutlich, dass die Stadt das Stadion auf keinen Fall bauen könne. Angesichts der hohen Haushaltsverschuldung am Ende dieses Jahres, unsicherer weiterer Finanzplanung und einer zu erwartenden wirtschaftlichen Rezession könne man sich lediglich anteilig an dem neuen Eisstadion beteiligen und dies auch nur aus der Verwertung des Geländes des jetzigen Standorts heraus.

Auch die Themen wurden angesprochen, die in Nieder-Mörlen die Menschen in ihrem unmittelbarem Lebensumfeld beschäftigen. Dazu zählte der Friedhofspark, für den aktuell die Bürgerbeteiligung zu dessen Gestaltung geplant ist. Auch die Verkehrssituation beispielsweise in der Dorfmitte und die Situation in den Kindergärten und Schulen wurden angesprochen.

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