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Unterstützung für ukrainischen Mitschüler

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Von: red Redaktion

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Die Klasse 5d der Ernst-Ludwig-Schule hat auf eigene Faust Sachspenden für einen Jungen aus der Ukraine - ihren neuen Klassenkameraden - gesammelt. © pv

Bad Nauheim (pm). Auch an der Bad Nauheimer Ernst-Ludwig-Schule (ELS) sind die ersten Kinder aus geflüchteten Familien aus der Ukraine angekommen und haben bereits ihre ersten Schultage absolviert.

Schulleiterin Uta Stitterich hat sie, nach Jahrgängen, verschiedenen Klassen zugewiesen. Mittlerweile ist auch der Intensivkurs Deutsch gestartet, berichtet die Schule in einer Pressemitteilung.

Rucksack, Füller und Trinkflasche

Aber das Wichtigste ist der Kontakt zu den Gleichaltrigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dass diese äußerst sensibel und aufmerksam mit einem neuen Mitschüler umgehen würden, zeigt ein Beispiel aus der Klasse 5d. Lina Javorina hat dazu einen kurzen Bericht verfasst:

»Wir haben seit Kurzem einen neuen Jungen in unserer Klasse, der 5d. Anfangs sprach er kein Wort Deutsch, denn er kommt aus der Ukraine. Schon nach wenigen Tagen konnte er die ersten Worte Deutsch sprechen. Als er zu uns kam, hatte er keinen Rucksack, keine Trinkflasche oder Stifte. Das ist uns allen natürlich aufgefallen. Wir überlegten, was wir tun könnten. Und so kamen wir auf eine Idee. In unserer WhatsApp-Gruppe haben wir uns abgesprochen und beschlossen, dass jede und jeder etwas mitbringen würde. So wurden ein Rucksack, ein Füller, Patronen, Blöcke, eine Trinkflasche, eine Brotdose und sogar Zahnpasta, Zahnbürsten, ein Poppit (Spielzeug) und vieles mehr mitgebracht. Das Ganze haben wir innerhalb eines Nachmittags und eines Abends organisiert. Jetzt haben wir einen zweiten ukrainischen Jungen in unserer Klasse. Mal sehen, vielleicht können wir ja auch ihm helfen.«

Start hoffentlich erleichtern

Dorothee Hildebrand, Klassenlehrerin der 5d, habe sich begeistert von diesem Engagement gezeigt. Sie hoffe, dass durch die Gaben ihrer Schülerinnen und Schüler dem neuen ukrainischen Jungen in der Klasse der Start in der fremden Umgebung so ein klein wenig leichter gemacht werden konnte, heißt es in der Pressemitteilung der Schule abschließend.

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