Seniorenbüro

Ausflüge für nicht mehr ganz mobile Senioren finden unter neuer Leitung statt

Tagesausflüge sind für mobilitätseingeschränkte Senioren eine Herausforderung. Deshalb erfreuen sich die Ausflugsangebote des städtischen Seniorenbüros großer Beliebtheit. Diese werden in Zukunft unter neuer Leitung stattfinden.

In Bad Vilbel gibt es für viele Gesellschaftsgruppen Freizeitangebote. Diese Angebote können vor Ort organisiert sein, es gibt aber auch immer wieder schöne Fahrten und Ausflüge. Solche Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe nehmen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gern wahr – einzig, benötigen sie hierfür besondere Aufmerksamkeit und Hilfe.

Jahrelang hat das Ehepaar Gisela und Klaus Jäger diese Fahrten organisiert und durchgeführt. Mit viel Mühe und Engagement haben beide dafür gesorgt, dass sich auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einen schönen Tag außerhalb Bad Vilbels machen können. „Die Fahrten führten immer in Städte, die maximal 150 Kilometer entfernt sind und fanden zweimal im Monat statt. Gisela und Klaus Jäger haben diese Fahrten geprägt und zu einem festen Bestandteil der Arbeit des Seniorenbüros gemacht“, so Sandra Schneider vom entsprechenden Fachdienst.

Bad Vilbels Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP) und der Fachbereich Soziale Sicherung der Stadt, zu dem das Seniorenbüro zählt, bedanken sich herzlich bei Gisela und Klaus Jäger für ihr großes Engagement. „Bei aller Wehmut über das Ende der Tätigkeit des Ehepaars Jäger, freuen wir uns gleichzeitig, dass wir zwei neue Organisatoren für die Fahrten gefunden haben“, erklärt Schneider.

Die Ausflüge sollen in gewohnter Weise in den Monaten April bis September und Oktober stattfinden. „Gabi Stiefel und Rüdiger Hauber haben sich bereit erklärt, künftig die Organisation der Ausflüge zu übernehmen. Beide sind ehrenamtlich im sozialen Bereich tätig und daher bestens geeignet, diese Fahrten zu organisieren“, freut sich Schneider.

Für das Seniorenbüro sei es wichtig gewesen, schnell Ansprechpartner und Organisatoren zu finden, da die Nachfrage nach den Fahrten sehr groß sei: „Für viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind diese Fahrten eine gute Möglichkeit, tageweise aus der eigenen Umgebung herauszukommen und etwas Neues zu erleben. Deshalb wollten wir sie unbedingt weiterführen“, so Schneider.

Die nächste Fahrt findet am 16. und 17. Juli (Montag und Dienstag) statt. Weitere Termine können über das Seniorenbüro, Telefon (0 61 01) 60 23 14 erfragt werden.

Alle Teilnehmer werden mit einem Kleinbus morgens zwischen 9 und 10 Uhr direkt von zu Hause abgeholt und gegen 17 Uhr wieder heimgebracht. Rollatoren und Rollstühle werden mitgenommen. Jedoch müssen die Teilnehmer dazu in der Lage sein, ohne Rollator oder Rollstuhl in den Bus einzusteigen, da im Fahrzeug keine Rollstuhlplätze vorgesehen sind.

Für jede Fahrt wird pro Teilnehmer ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro erhoben. Bei Vorlage des Wohngeld- oder Grundsicherungsbescheides wird eine Ermäßigung auf sieben Euro gewährt. Anmeldungen nimmt Sandra Schneider, Telefon (0 61 01) 60 23 14, entgegen.

Fragen zu Inklusion

Bei Fragen zu den Themen Inklusion, Teilhabe, Behinderung und Barrierefreiheit können sich Interessierte an den kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Bad Vilbel, Hans-Joachim Prassel, wenden. Er ist unter E-Mail behindertenbeauftragter@ bad-vilbel.de oder Telefon (01 52) 34 56 33 60 erreichbar.

(red)

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