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Beim Wein viele Themen angeschnitten

Zum Weinfest ins Vereinshaus am Sportplatz eingeladen hatten die Dortelweiler Genossen. Bereits eine Viertelstunde nach Beginn des Festes war die Hälfte aller Plätze mit Besuchern besetzt.

Zum Weinfest ins Vereinshaus am Sportplatz eingeladen hatten die Dortelweiler Genossen. Bereits eine Viertelstunde nach Beginn des Festes war die Hälfte aller Plätze mit Besuchern besetzt.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Dortelweil, Silke Heinemann, ihre Stellvertreterin Maria Skorupski und Schriftführerin Jana Schetter begrüßten nicht nur Theo Waltz, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Dortelweiler Vereine und Verbände, sondern auch zahlreiche Genossen aus der Kernstadt und anderen Stadtteilen.

Zur Massenheimer Fraktion gehörten unter anderem der ehemalige Ortsvorsteher Bernd Hielscher mit Frau Annette, Klaus Arabin und Norbert Kühl. Aus der Kernstadt gekommen waren Magistratsmitglied Udo Landgrebe und die ehemalige Landtagsabgeordnete Erika Fellner.

Die Besucher machten es sich an den Tischen mit ihren Lieblingsweinen aus deutschen Weinanbaugebieten und einer frisch zubereiteten Flammkuchenvariation aus dem Massenheimer Ahrenshof bequem. Die Gespräche der Kommunalpolitiker mit den Bürgern drehten sich vor allem um örtliche Themen.

„Starker Verkehr und viele Ein- und Ausfahrten sind Teil des offiziellen Schul-Radweges unserer Kinder von Dortelweil ins Schulzentrum“, sorgte sich Mutter Jana Schetter. Der Radweg über die Naturbrücke sei zurzeit nicht ausgeschildert und ende vor Bad Vilbel im Matsch.

Auch fehlende Plätze in der Schülerbetreuung für Erstklässler an der Regenbogenschule bereiten Eltern Sorgen. Die Schulleitung warb offensichtlich bisher erfolglos bei Viertklässlern für einen Wechsel in die Oase.

Rainer Fich wünschte sich weitere Tempo-30-Zonen in mehreren Dortelweiler Straßen und den Ausbau der Niddaradwege in Richtung Bad Vilbel und Gronau – hier nicht nur entlang des Flusses, sondern auch vom Golfplatz über den Gronauer Hof – und entlang des Pappelweges ab Höhe Friedhof bis nach Klein-Karben.

Maria Skorupski wünschte sich eine Belebung des Dortelweiler Platzes vor dem Kultur- und Sportforum. Gespannt seien die Bürger auf die Vorschläge des Ortsvorstehers zur barrierefreien Gestaltung des Friedhofareals. Mehr erfahren wollten die Besucher über die Art der Bebauung auf der östlichen Seite der Konrad-Adenauer-Allee ab dem Lupinenkreisel. „Kommen dort wieder nur Investoren zum Zug oder auch Privatleute? Ist auch sozialer Wohnungsbau vorgesehen?“ Ein weiteres Thema, das immer mehr Bürger beschäftige, sei die Vereinbarkeit von Wohnen und Pflege in den eigenen vier Wänden, berichtete Silke Heinemann. fau

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