Wer dreht am Himmel den Dimmer?

Es ist, als dimme eine unsichtbare Hand am Himmel die Sonne langsam und stufenlos weg. „Nur noch eine Minute“, kündigt Lehrer Roland Janz den Schülern der Astronomie-AG am Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gynmasium

Es ist, als dimme eine unsichtbare Hand am Himmel die Sonne langsam und stufenlos weg. „Nur noch eine Minute“, kündigt Lehrer Roland Janz den Schülern der Astronomie-AG am Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gynmasium an, „dann ist das Maximum erreicht“.

Auf der Projektionsplatte des imposanten, riesigen Teleskops sieht man die Sonnensichel gerade noch. Interessanter scheint aber der Blick durch die einzige Sofi-Brille zu sein, um die sich physikbegeisterte Jugendliche drängeln.

„Spektakulär“, meint Antonia aus der achten Klasse, äußerlich cool und gefasst. Für die Astronomiestunde live wurde sie wie alle AG-Schüler vom regulären Unterricht freigestellt. In ihrem Fall entfällt Religionslehre, sie scheint nicht unglücklich zu sein: Astronomie ist doch viel spannender!

Neben der Teenagerin steht noch Juliane aus der neunten Klasse. Die 15-Jährige ist schon seit zwei Jahren zwei Stunden in der Woche in der Astronomie-AG aktiv und hat sich mit Sonnenflecken und Sternbildern beschäftigt. „2081 ist die nächste Sonnenfinsternis“, das weiß sie auf Anhieb. Ob dann auch wieder die Astronomie AG das große Teleskop aufbaut? Das steht noch in den Sternen. seu

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare